Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,

herzlich willkommen auf der Homepage des Ortsverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Marienheide. 

Mit unserem Internetangebot möchten wir Transparenz schaffen und Ihnen einen Überblick unserer Arbeiten geben. 

Viel Spaß beim Durchstöbern und Lesen. 

Kontaktaufnahme zum Ortsverband Marienheide

c/o Anette Kulosa-Regh                                              c/o Detlev Rockenberg

Sprecherin Tel. 02264 / 1499                                      Sprecher Tel. 02264 / 7180

anette.kulosa@gruene-marienheide.de                      detlev.rockenberg@gruene-marienheide.de

 

 

 

17.11.2020

Hier wird demnächst gebaut!

 

 

Wir überarbeiten unseren Internetauftritt grundlegend. Bitte noch etwas Geduld!

14.09.2020

Wir sagen Danke!

Von links nach rechts: Andreas Nahnsen, Cordula Wand, Michael Schiefer, Ingrid Meschede-Rockenberg, Wilfried Wilhelm, Anette Kulosa-Regh, Sebastian Schäfer, Claudia Trommershausen, Günter Jochum, Devin Drossmann, Karla Schäfer, Detlev Rockenberg

Wir bedanken uns bei allen unseren Wähler*innen für das tolle Wahlergebnis. Mit 665 Stimmen haben Sie uns GRÜNE mit 4 Sitzen in den Gemeinderat geschickt. Das sind 12% und damit 4,5 % mehr als bei der letzten Kommunalwahl. Im Kreistag haben wir unser Ergebnis mehr als verdoppelt und sind in Zukunft mit 11 Mandaten vertreten. Wir werden diese gewonnene Bedeutung konsequent nutzen, um für die wichtigsten Aufgaben der Zukunft zu arbeiten: Klimaschutz und sozial gerechte nachhaltige Entwicklung. 

Heute die grüne Zukunft von morgen gestalten. 

 

 

 

 

Besetzung der Wahlbezirke Bündnis90/Die Grünen Marienheide

1 Rathaus

Devin Drossmann

 2 Provinzial Versicherung

Claudia Trommershausen

 3 Klinik, 

Günter Jochum

 4 ev. Gemeindesaal, Wüllenberg

Torsten Kamps

 5 Feuerwehrgerätehaus, Griemeringhausen

Burkhard Schaller

 6 Autohaus Backhaus, Linge, Wernscheid

Jürgen Meier

 7 Kempershöhe, Scharde, Gogarten

Sebastian Schäfer

 8 Gimborn, Jedinghagen, Erlinghagen

Karla Schäfer

 9 Kotthausen

Michael Schiefer

10 Kalsbach

Andreas Nahnsen

11 Rodt, Stülinghausen, Müllenbach

Wilfried Wilhelm

12 Müllenbach

Anette Kulosa-Regh

13 Dannenberg, Holzwipper, Wilbringhausen

Detlev Rockenberg


Reserve-Liste Kommunalwahlen 2020

1

Claudia Trommershausen,

2

Michael Schiefer

3

Devin Drossmann

4

Andreas Nahnsen

5

Wilfried Wilhelm

6

Detlev Rockenberg

7

Anette Kulosa-Regh

8

Sebastian Schäfer

9

Ingrid Meschede-Rockenberg

10

Jürgen Meier

11

Karla Schäfer

12

Burkhard Schaller

13

Cordula Wand

14

Günter Jochum

15

Torsten Kamps

24.08.2020

Seit 36 Jahren aktiv für Umwelt, Klima und ein soziales Marienheide: BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Unser neues Team für den Gemeinderat:

Von links: Michael Schiefer, Claudia Trommershausen, Devin Drossmann, Andreas Nahnsen

 

Wir haben ein kompetentes Team aufgestellt. Mit unseren Spitzenkandidaten werden wir für die Mobilitätswende und ein menschenorientiertes Marienheide arbeiten. Dabei haben wir die junge Generation und das solidarische Miteinander im Blick. Darum bitten wir um Ihre Unterstützung für ehrliche und mutige GRÜNE Politik in den nächsten 5 Jahren .

Ihre Stimme für Platz 4 auf der Wahlliste: 
 

  • Konsequenter Einsatz für den Klimaschutz
  • Starkes Engagement für den Schutz von Landschaft und Artenvielfalt
  • Klare Haltung in sozialen Fragen und gegen Rechts
  • Zukunftsorientierung für alle Generationen 
  • Kritisch-konstruktive Arbeit im Gemeinderat 

13.08.2020

GRÜN IST

heute das Morgen für Marienheide gestalten

Mit Mausklick auf Flyer vergrößern

26.06.2020

Pressemitteilung

GRÜNE Marienheide lassen sich nicht aufhalten- dritte Aufstellungsversammlung ist terminiert

Der Ortsverband Bündnis 90/DIE GRÜNEN nimmt zum Übertritt von zwei Kandidaten zur neugegründeten Wählervereinigung Stellung:

Anette Kulosa-Regh und Detlev Rockenberg erhielten als Sprecher des Ortsverbandes am 24.6. die Mitteilung über den Rückzug von Peter und Heinz Waldmann als Listen- und Direktkandidaten per eMail und ohne Angabe von Gründen. Beide hatten zuvor in zwei Wahlversammlungen ihre Kandidatur bestätigt und waren zuletzt am 28.5. von den Mitgliedern einstimmig für zwei Wahlbezirke gewählt worden. Eine inhaltliche Auseinandersetzung hatte es nicht gegeben, ganz im Gegenteil: die Wahl beider Kandidaten kann als deutliches Signal verstanden werden, unterschiedliche Strömungen im Ortsverband einzubinden. Wir sind deshalb menschlich sehr enttäuscht, ihr Verhalten bewerten wir als Täuschungsmanöver und persönlichen V ertrauensbruch.

Der Übertritt ist eine versuchte politische Sabotage- zum spätest möglichen Zeitpunkt haben die beiden ihre Kandidatur für eine andere Partei erklärt, um die Grüne Listenaufstellung bis zur letzten Einreichungsfrist für die Wahlvorschläge in 4 Wochen zu behindern.

Doch diese unwürdige Intrige wird nicht verhindern, dass wir GRÜNE in Marienheide zur Kommunalwahl antreten. Dieser Politikstil ist nicht unsere Art, um ernsthafte Klima-, Umwelt- und Sozialpolitik für Marienheide zu gestalten. Die Bürgerinnen und Bürger können sich für eine starke und ehrliche GRÜNE Fraktion im zukünftigen Gemeinderat entscheiden.

20.04.2020

Schulöffnung ohne einheitliche Standards ist verantwortungslos – Abschlüsse aufgrund von Vorleistungen ermöglichen

Zur Ankündigung der schwarz-gelben Landesregierung, die Schulen ab kommendem Montag zu öffnen, erklären Bündnis90/ DIE GRÜNEN in Marienheide:

Wir stellen uns hinter die Stellungnahme der Schülervertretung der Gesamtschule und kritisieren die kurzfristige Öffnung der Schulen, ohne die wichtigsten Fragen zum Infektionsschutz geklärt zu haben.

„Armin Laschet hat mit seinen frühzeitigen Forderungen nach Lockerungen der Corona-bedingten Beschränkungen bereits viel Vertrauen verspielt und die Menschen im Land verunsichert. Seine Schulministerin Yvonne Gebauer und sein Familienminister und Vize Joachim Stamp haben dieses Wettrennen noch mitbefeuert. Dass der Ministerpräsident und seine Bildungsministerin, ohne die notwendigen Voraussetzungen geschaffen zu haben, die Öffnung der Schulen nur vier Tage später schon einmal verkünden, führt zu weiterer Verunsicherung.

Die Schulen ohne einheitliche Vorbereitung sowie Gewährleistung eines umfassenden Infektionsschutzes bereits in der nächsten Woche zu öffnen, ist verantwortungslos gegenüber den Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrkräften und den Schulträgern.

Den Schulen nur knapp eine Woche Vorlauf zu geben, um die Wiederaufnahme des Schulbetriebs zu organisieren, stellt Marienheide als Schulträger nicht nur vor enorme Herausforderungen, sondern ist fahrlässig. Wichtige Fragen sind noch immer offen, einheitliche Standards Fehlanzeige. Obwohl Lehrerinnen und Lehrer ab Montag, Schülerinnen und Schüler ab Donnerstag wieder in die Schulen kommen sollen, ist nicht verbindlich geklärt, wie an unseren Schulen Vorgaben zu Abstandsregelungen eingehalten werden können, wie viele Lehrkräfte aufgrund von Risiken freigestellt werden müssen, welche Hygienemaßnahmen für die Schulen und den Schülerverkehr vorgegeben werden bzw. ob sie auch flächendeckend umgesetzt werden können. Einmal mehr lässt die schwarz-gelbe Landesregierung die Kommunen in der Corona-Krise alleine. Statt sich jetzt auf die Prüfungsvorbereitungen zu konzentrieren, brauchen die Schulen Zeit für pädagogische Konzepte, um ein Unterrichtsangebot ab dem 4. Mai zu ermöglichen.

Dass die Landesregierung die Abwägung der gesundheitlichen Risiken auf die einzelnen Schülerinnen und Schüler abgewälzt hat, ist verantwortungslos und inakzeptabel. Es ist unzumutbar, dass die Schülerinnen und Schüler sich jetzt zwischen Gesundheitsschutz für ihre Familie und Prüfungsvorbereitung in der Schule entscheiden müssen.

Bund und Länder haben gestern vereinbart, dass die Kultusministerkonferenz ein Konzept bis zum 29. April erarbeitet, nach dem der Schulbetrieb ab 4. Mai schrittweise wieder beginnen kann. Diese Zeit werden die Schulen auch mindestens brauchen, um sich auf einen Schulbetrieb mit ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen gut vorbereiten zu können. Nach diesem Zeitplan würde es alle Beteiligten überfordern, die Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I und für das Abitur in Nordrhein-Westfalen ab dem 12. Mai zu organisieren. Wir Grüne fordern daher, einen gleichwertigen Abschluss auf der Grundlage der Vorleistungen zu vergeben. Eine freiwillige Chancenprüfung, um sich zu verbessern, sollte zusätzlich angeboten werden. Der frühe Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen und der damit verbundene Zeitdruck darf nicht zu einer leichtfertigen Inkaufnahme von Gesundheitsrisiken für die Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrkräfte führen.“ 

Ortsverband Marienheide:

Leider  müssen wir unsere nächsten OV-Treffen / Sitzungen bis auf Weiteres verschieben.

Wir folgen damit einer Empfehlung unseres Bundes- und Landesverbandes.

In der aktuellen Situation geht es darum, die Ausbreitung des Coronavirus abzumildern und zu verlangsamen. Hierzu ist eine Reduktion der sozialen Kontakte nach Einschätzung von Expert*innen ein wichtiges Instrument. Ziel muss es jetzt sein, besonders bedrohte Personen zu schützen. Außerdem jene Personen, die derzeit im Gesundheitswesen und darüber hinaus mit der Bekämpfung des Virus alle Hände voll zu tun haben.

Wir gehen davon aus, dass Ihr das genauso seht, und wir werden Euch solange über www.gruene-marienheide.de in allen wichtigen Dingen auf dem Laufenden halten.

 

Viele Grüße

von Anette Kulosa-Regh                    

von Detlev Rockenberg

 

 

 

 

Unsere nächsten Termine:

Öffentliche OV-Sitzungen / Beginn jeweils 19:00 Uhr   

19.03.2020  in der Gaststätte "Heier Stuben"   Entfällt aus gegebenem Anlass

02.04.2020  Ort wird noch bekannt gegeben

23.04.2020  in der Gaststätte "Heier Stuben"   

Interessierte Bürger sind wie immer herzlich willkommen!

 

 

28.02.2020

Politikzank?

Umwelt und Klima!

In den letzten Tagen hat Marienheide eine neue Variante in der langen Tradition politischer Zerwürfnisse der letzten Jahrzehnte erlebt. Wieder einmal haben sich zwei Ratsmitglieder mit ihrer Partei überworfen und sind eigene Wege gegangen. Diesmal traf es DIE GRÜNEN. Der Hintergrund war in den Medien zu lesen, die beiden hatten offensichtlich nicht mehr das Vertrauen des Ortsverbands und wurden nicht wieder auf  erste Plätze der Reserveliste zur Kommunalwahl gewählt. Dies mag ein schönes Thema für den Dorftratsch sein,  aber worum geht es wirklich?

Seit Jahren schon fragten wir und andere uns, ob die beiden Ratsfrauen wohl in der richtigen Partei waren. Bei fast allen Themen der letzten Jahre mussten wir unsere Fraktion zum Jagen tragen: bei der Ortskernerneuerung, dem Flächennutzungsplan und dem Klimaschutzkonzept hat der Ortsverband die Themen bearbeitet und GRÜNE Aspekte in die politische Debatte eingebracht. Oft genug hat die Fraktion das entweder ignoriert oder zumindest nicht engagiert vertreten. Dabei wurden auch Bürgerbeteiligung und transparente Politik dem politischen Opportunismus geopfert. So stellen wir uns GRÜNE Kommunalpolitik nicht vor. Wer die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels bestreitet, der kann nicht für DIE GRÜNEN im Rat sitzen!

Eine Wählergemeinschaft soll die beiden jetzt wieder in den Rat bringen. Braucht Marienheide ein pseudogrünes Bündnis Zander-Wörner? Das werden die Wähler entscheiden. DIE GRÜNEN stehen jedenfalls für Transparenz und klare Positionen in der Umwelt-, Flächen- und Klimapolitik für unsere Gemeinde. Sie sind eingeladen, dabei mitzumachen.

 

 

13.02.2020

Pressemitteilung: Mitgliederversammlung 2020

Der Ortsverband B’90/DIE GRÜNEN hat am 6. Februar in einer Mitgliederversammlung die Wahlbezirke und seine Reserveliste für die Kommunalwahl im September besetzt. Viele neue Mitglieder ermöglichen dabei eine breite Neuaufstellung. 

Die Mitglieder entlasteten den Vorstand ohne Gegenstimme, nachdem dieser die erfolgreiche Arbeit im Ortsverband im letzten Jahr und den Kassenbericht vorgestellt und mit einem Dank an die bisher geleistete Arbeit in OV und Ratsfraktion verbunden hatte. In einer sehr besonnenen und sachlichen Atmosphäre wurden dann auch schwierige Entscheidungen getroffen. Die Reserveliste führen Claudia Trommershausen und Michael Schiefer an, es folgen Devin Drossmann auf Platz 3 und Peter Waldmann auf Platz 4. 

Mit einer neuen Mannschaft werden sich DIE GRÜNEN den Zukunftsthemen für Marienheide widmen. Diese wurden in einem Klausurwochenende Ende Januar beraten und beschlossen. Zuvor hatte der Ortsverband in vier Arbeitsgruppen die wichtigen Themenbereiche vorbereitet: 

• Flächenplanung, Wohnen und Lärmschutz, Finanzen

• Klimaschutz, Biodiversität, Mobilität

• Bildung und Soziales

• Demokratie und Bürgerbeteiligung 

Zum neuen Flächennutzungsplan wurde bereits ein detaillierter Änderungsantrag in das Aufstellungsverfahren eingebracht. Der Klimaschutz wird in Marienheide in Zukunft als Querschnittsaufgabe in Verwaltung und Politik eine wichtige Rolle spielen: wir freuen uns, dass der Gemeinderat am 11.2. unserem Antrag für eine*n Klimaschutzbeauftragte*n einstimmig gefolgt ist. Diese Entscheidung wird auch die Arbeit in der kommenden Wahlperiode maßgeblich begleiten. Kommunaler Klimaschutz muss eng verknüpft sein mit dem sozialen Aspekt, der in der sozial-ökologischen Ausrichtung unserer Partei tief verankert ist. Nicht zuletzt wollen wir neue Formen der Bürgerbeteiligung erproben, um die Demokratie auf der Basisebene unserer Gesellschaft zu stärken und zu verteidigen.

28.01.2020

Die GRÜNEN stellen Antrag für Klimaschutzkonzept für Marienheide

Die Fraktion B’90/DIE GRÜNEN hat zusammen mit dem GRÜNEN Ortsverband zur Ratssitzung am 11.2.20 einen Antrag zur Aufstellung eines Klimaschutzkonzeptes für Marienheide eingebracht. Verbunden damit ist die Einrichtung der Stelle einer/s Klimaschutzbeauftragten. 

Am 22.1.20 fand die Auftaktveranstaltung zur Einrichtung eines Klimabeirates statt. Diese Veranstaltung hat sehr deutlich gemacht: Bürger, Politik und Verwaltung bekennen sich zu ihrer Verantwortung für die zukünftigen Generationen und haben vielfältige Ideen und Anregungen zum Klimaschutz in der Kommune. Diese Veranstaltung zeigte aber auch, dass es derzeit kein Konzept dafür gibt, wie diese große Aufgabe der nächsten Jahrzehnte in Marienheide angegangen und umgesetzt werden soll. Als logische Konsequenz muss deshalb ein solches Konzept für Marienheide ausgearbeitet und es müssen die dafür erforderlichen personellen Kapazitäten geschaffen werden. 

Die GRÜNEN beantragen, dazu das vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative angebotene Programm der Kommunalrichtlinie zu nutzen. Die dort für die Aufstellung eines Klimaschutzkonzeptes und die Stelle von Klimaschutzmanager*innen bereitgestellten Fördermittel betragen bis zu 90% über 2 Jahre, eine Anschlussförderung ist möglich. Damit kann auch Marienheide als Stärkungspaktkommune einen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung leisten. 

Wir erwarten eine breite Zustimmung im Rat, denn die vorgeschlagene Stellenbesetzung ist für die Gemeinde günstiger als die bereits beschlossene Personalstelle mit Teilaufgaben im Klimaschutz. Wir verweisen auch auf den im vergangenen Juli angenommenen Antrag von CDU und FDP, in dem sich der Rat der Gemeinde zu den Klimazielen bekannt hat und auf tatsächlich wirksame und zielführende Maßnahmen zur Verbesserung des Klimas setzt. Mit dem eingebrachten Antrag soll die dazu erforderliche Kompetenz geschaffen werden, Marienheide würde als eine der letzten Kommunen im Kreis in dieser existentiellen Zukunftsfrage aktiv.

 

 

Auftaktveranstaltung zum Klimabeirat war gut besucht- ein Konzept für den Kimaschutz in Marienheide fehlt bisher jedoch.
Foto: Seb Schäfer

Sehr geehrte Damen und Herren, Herr Bürgermeister, Ratskolleginnen und Kollegen, Vertreter der Presse:

Die schwarzen Zahlen wurden von der CDU bereits ausführlich dargelegt und von der roten Fraktion bestätigt, alles im „grünen Bereich“.

Eine Frage des Konzepts!?   Mehr »

Aus dem Rathaus kommen wieder einmal Vorschläge, die uns grundlegend am Verständnis von Rat und Verwaltung zweifeln lassen. Während einerseits die Bemühungen um den Klima- und Umweltschutz betont werden, laufen andererseits die Vorbereitungen zur Ausweisung von insgesamt mehr als 38 ha neuer Gewerbeflächen an. Wir widersprechen diesen Plänen ganz entschieden!   Mehr »

Gefragt sind in Zeiten der Klimakrise intelligente Konzepte statt Flächenfraß!

Warum ist das so? In Naturschutzkreisen ist der ökologische Wert der Flächen bekannt und unumstritten. Leider wurde in den letzten Jahren aber offenbar aus Personalknappheit die Unterschutzstellung nicht in Angriff genommen, die Orchideenflächen sind zwar kartiert, aber es fehlt eine Gesamtbewertung. Wir werden uns auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass die Ausweisung als Naturschutzgebiet so schnell als möglich in Angriff genommen wird. Gefragt sind in Zeiten der Klimakrise intelligente Konzepte statt Flächenfraß!

Geflecktes Knabenkraut

Karte Flugplatz Meinerzhagen

Etwas Licht und viel Schatten im Gemeinderat

Was unterscheidet Marienheide von Tönisforst oder Ostbevern? Die beiden NRW Kommunen haben einstimmig den Klima-Notstand (Climate Emergency) erklärt. Der Gemeinderat von Marienheide lehnte diesen Einwohnerantrag mit den Stimmen von CDU, FDP und Sven Wottrich ab. Auch hat sich unser Bürgermeister, Herr Meisenberg   Mehr »

Einwohneranregung zum Ausrufen des Klimanotstands

Im Rat wird in den nächsten Wochen über die Einwohneranregung zum Ausrufen des Klimanotstands beraten. Manche sprechen in diesem Zusammenhang von Panikmache und Klimahysterie. Andere setzen klare Zeichen: 

“ Unsere Kinder und Enkelkinder sollten nicht den Preis für die Verantwortungslosigkeit unserer Generation zahlen müssen ”

„Wir befinden uns in einem kritischen Moment. Die heutige ökologische Krise, insbesondere der Klimawandel, bedroht die Zukunft der Menschheitsfamilie als solche“: Es waren eindringliche Worte, mit denen sich Papst Franziskus an die Top-Manager der Firmen richtete, die weltweit für die Energieversorgung verantwortlich zeichnen.   Mehr »

 

 

 

Wir möchten uns bei allen Wählerinnen und Wähler für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken!  20,83 Prozent ist ein tolles Ergebnis, womit wir nie gerechnet hätten. Wir nehmen aber das Vertrauen an und werden uns verstärkt für einen Klimawandel auch in Marienheide einsetzen.

-geht das zusammen

Wir meinen: Ja. Wenn man dabei ein paar Dinge beachtet. Jeder weiß inzwischen, dass man das Osterfeuer nicht Wochen vor dem Anzünden aufschichtet, weil sonst Vögel und Kleintiere mitverbrennen können.    Mehr »

18.02.2019

Der neue Vorstand

Der neue Vorstand von B’90/ Die Grünen in Marienheide besteht aus (von links nach rechts):
Heinz Waldmann (Kassierer), Pia Horstkamp (Beisitzerin), Detlev Rockenberg (Sprecher), Anette Kulosa-Regh (Sprecherin), Devin Drossmann (Beisitzer), Seb Schäfer (Beisitzer)

Alter Vorstand verabschiedet

Das neu gewählte Sprecherduo dankte dem alten Vorstand um Kirsten Zander-Wörner und Christel Kirkes für die Arbeit der letzten Jahre, die maßgeblich für den Mitgliederzuwachs der letzten Monate gewesen ist.

Matthias Wörner, Kirsten Zander-Wörner und Christel Kirkes (von links nach rechts) wollen sich in den nächsten 18 Monaten auf die Arbeit im Gemeinderat konzentrieren

Auf Einladung von Berivan Aymaz, Sprecherin für Integrations- und Flüchtlingspolitik, ist eine kleine Delegation von Mitgliedern von Bündnis90/Die Grünen Oberberg am 23.01.2019 in den Landtag gefahren. Neben den Mitgliedern von Bündnis90/Die Grünen- Oberberg waren auch Mitglieder von Wippasyl, einem Verein zur Betreuung von Geflüchteten aus Wipperfürth dabei.   Mehr »

29.01.2019

Die Oberbergischen Grünen halten den von der Kohlekommission gefundenen Kompromiss zum Kohleausstieg für nicht tragbar

„Ein Ausstiegszenario bis zum Jahr 2038 ist nicht ausreichend um das weltweite Klimaschutzziel von 1,5 Grad einzuhalten“, so Michael Braun, Sprecher von Bündnis 90 / Die Grünen Oberberg. „Die Beschlüsse reichen nicht aus um den deutschen Beitrag zu einer deutlichen Reduktion des CO2 Ausstoßes zu leisten.“

Bereits im September 2018 haben die oberbergischen Grünen beschlossen den vom BUND vorgelegten Abschaltplan für Atom- und Kohlekraftwerke bis 2023, ohne Versorgungsengpässe zu unterstützen.

„OberbergerInnen können handeln, indem sie auf grünen Strom umsteigen, Photovoltaik auf den Dächern installieren, das Auto, wenn es geht stehenlassen und zu Fuß oder mit dem Rad sich bewegen und in den Kommunen für eine dezentrale Energieversorgung eintreten.“

Die oberbergischen Grünen unterstützen die Protestaktionen von zehntausenden Schülerinnen und Schülern von "Friday for Future" in Folge der Aktionen von Greta Thunberg, die darauf aufmerksam machen, dass ihre Zukunft und die der nachfolgenden Generationen gerade verspielt wird."

23.01.2019

Bündnis 90/Die Grünen OV Marienheide 100% Wachstum

Bereits seit dem heißen Sommer 2018 gewinnt der OV Marienheide an Mitgliedern.
Es interessierten sich zunehmend Bürger für die Arbeit der Grünen vor Ort. Begeistert von der Herangehensweise und dem Umsetzen politischer Ziele zum Wohle der Bürger, folgten sie ihrem Bedürfnis selbst politisch aktiv zu werden und traten in die Partei ein.
Marienheide steht im Zeichen des Wandels. Jetzige Sprecherin und zugleich Fraktionsvorsitzende Kirsten Zander- Wörner:“ Ich bin erfreut über den derzeitigen Zulauf. Gestartet sind wir mit 10 Mitgliedern und erfreuen uns nun über knapp 20 Grüne Mitglieder. Besonders entspannt blicke ich in die Zukunft des OVs, da nun nach ca. 2 Jahren der minimalen Vorstandsbesetzung zum ersten Mal die von den Grünen favorisierte Doppelspitze: Mann (Peter Waldmann) und Frau (Christel Kirkes) zur Wahl der/des Sprecher*in stehen werden. Wahlberechtigt sind alle Grünen Mitglieder mit Wohnsitz in Marienheide.
Persönlich werde ich nur noch als Besitzende den Vorstand unterstützen und mich auf die Fraktionsarbeit konzentrieren.
Ein für die UWG als Sachkundiger im Schulausschuss sitzender Bürger konnte auch nach jahrelanger Orientierung für B90/Die Grünen Marienheide gewonnen werden. Sollte er sein Mandat behalten dürfen, wären die Grünen auch in diesem Ausschuss mit zwei Stimmen vertreten.
Mit der derzeitigen Mitgliederzahl können die Grünen in Marienheide bereits jetzt dem Europawahlkampf 2019 und den Kommunalwahlen 2020 positiv entgegenblicken.

Liebe bunte Oberbergerinnen und Oberberger

aus Anlass des 70. Jahrestags der Erklärung der Menschenrechte fand am Samstag in Gummersbach eine Aktion statt, an der wir uns beteiligt hatten.

Am 10. Dezember 1948 wurde von den Vereinten Nationen die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ beschlossen. Den 70. Jahrestag dieses Datums nahmen engagierte Oberbergerinnen und Oberberger, davon 3 Personen aus Marienheide, zum Anlass, an dieses weltweit geltende Dokument zu erinnern, das auch Grundlage für die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgehaltenen Grundrechte ist.

Um die 30 Artikel der Menschenrechts-Erklärung deutlich sichtbar auf die Straße zu bringen, wurde für jeden Artikel eine Umhänge-Tafel angefertigt. Die bange Frage für die Organisatoren war bis zuletzt: Findet sich für jede Tafel eine Person, die den Artikel übernimmt und auch vorträgt? Auch dann, wenn der angekündigte Dauerregen eintritt?

Der Dauerregen kam, aber die Leute kamen trotzdem. So viele, dass nicht für alle eine Tafel zur Verfügung stand. 

Vertreten waren Vereine, Gewerkschaften, Kirchen, Wohlfahrtsorganisationen und Parteien - und Bürgerinnen und Bürger, denen das Thema Menschenrechte persönlich wichtig war. 

So wurden einige Artikel mehrfach vorgetragen: Nicht nur auf deutsch, sondern auch auf arabisch, auf türkisch und auf französisch. Und die Menschenkette wurde zu lang für die Reichweite des Funkmikrofons – das gab zwar organisatorisch ein wenig Hektik, aber es wurde schnell eine Lösung gefunden.

Bei amnesty international waren 300 Broschüren mit dem Text der Menschenrechts-Erklärung bestellt worden, die alle trotz des schlechten Wetters verteilt werden konnten. Zusätzlich lag am Stand der Text in arabischer, englischer, französischer und türkischer Sprache aus.

Insgesamt kann man sagen: Egal wie die äußeren Bedingungen sind – es finden sich in Oberberg genug Menschen, um eine gute Sache zum Erfolg zu bringen!

Rede zum Haushalt 2019

Wir Grünen wähnten uns manches Mal in einem Comic – ohne die uns gerne unterstellte Einnahme von bewusstseinserweiternden Drogen. Die Ehrenamtsentschädigung ist für uns längst Schmerzensgeld für die unzähligen Stunden Ausschuss- und Ratsarbeit ohne effektives Ziel. Da kann man den SPD Antrag auf zusätzliche 200 Euro pro Jahr und Ratsmitglied Materialentschädigung gut verstehen. Zahlen sind geduldig, Papier auch und die Bürger …???

Es muss bedacht werden, dass wir in einer Kommune begrenzter Kapazitäten, Bürgerentscheiden und Städtebauforder und -förderungen leben. Die Agenda für Marienheide ist lang: Gute Schule 2020 bietet kaum ausreichend Kapital, um die Erweiterung der Grundschule Müllenbach und den festgestellten Raumbedarf der Gesamtschule zu finanzieren. Bildung ist ein hohes Gut, somit versuchen wir im Zusammenschluss mit anderen Fördermöglichkeiten mehr zu erreichen. Die Schulprojekte und die Sanierung des Bauhofgebäudes haben ein Investitionsvolumen von ca. 8,15 Mio. Euro im Jahr 2019 und bis zum Jahr 2022 werden es 28,53 Mio. Euro benötigt.
Der Appell unseres Kämmerers, Unternehmen mögen sich in Marienheide ansiedeln, verhallt bei den Firmen, da ihre Auftragsbücher insbesondere die der Bauunternehmen zu gefüllt sind. Für Marienheides Finanzen wären zusätzliche Gewerbetreibende ein Gewinn, doch zahlt sich das langfristig aus? Welche Flächen sollen geopfert werden? Sinnvolle nachhaltige Flächennutzung ist ein großes langfristig zu betrachtendes Thema. Wer viel baut, hat sich schon manches verbaut. Kanalbau: Die Betriebsführung übernommen vom Wupper- und Aggerverband entlastet die Gemeinde, da sie sachkundig unterstützt wird. Investitionen sind einerseits nachzuholen und beizubehalten, denn wer möchte gerne das Desaster überquellender Abwasserrohre erleben. Im Jahr 2019 werden ca. 2,6 Mio. Euro im Bereich Kanalbau investiert werden müssen, wodurch sich die Steigerung der Gebühren ergibt. – die Grundsteuer B bleibt aber bei 699% Punkten - Zahlen sind geduldig, Papier auch und die Bürger …???

Straßenbau Das Verkehrskonzept mit 1,8 Millionen im Zusammenschluss mit Straßen NRW ist im Haushalt 2019 eingebracht und zu verausgaben. IHK dann InHK heute in Isek umbenannt veranlasst die Erstellung weiterer Konzepte, die dann irgendwann den möglichen Antrag auf die mögliche notwendige Förderung zustande kommen und hoffentlich positiv entscheiden lassen werden. - Sofern nicht wieder die kleine unabhängige Wählergemeinschaft, wobei das U sicher für vieles steht, aber kaum für unabhängig, die Bürgerschaft durch die gezielte Darstellung fragmentierter Sachverhalte dazu bringt, alles aufzuhalten. Bei ihnen ist sogar das wachrüttelnde nächtliche Hupen eine Zuges im Halbstundentakt ein nostalgisches wertvolles Geräusch. Nein, ein Kommunalrat ist kein Organ der Legislative, sondern der Exekutive, wodurch die Bildung einer Opposition Blödsinn ist. Bei Finanzentscheidungen hat es diese kleine Fraktion bereits verstanden. Wir hoffen darauf, dass die Bürger begreifen, dass nachhaltige Politik nicht bedeutet wie besessen an Parkplätzen festzuhalten, es sei denn man ist in irgendeiner Weise der Automobilbranche zugetan. Sodann wird die Summe von 1000000 Euro aus dem Jahr 2018 in das Jahr 2019 geschoben. Eine 70%igen Förderung des Landes NRW ist vorgesehen. Zahlen sind geduldig, Papier auch und die Bürger …???

Ein stabiler Ergebnisplan bis 2022 besteht. Die geforderten Jahresüberschüsse sind gegeben. Vorausgesetzt die Zinssätze bleiben wie sie sind. Laufende Liquiditäts- und Kapitaldarlehen können bei minimalen Zinssteigerungen von nur 1% den Überschuss dahinschmelzen lassen. Wodurch die stabil dargestellte wirtschaftliche Lage unserer Gemeinde gefährdet wäre. Die Grundsteuer B 699 Prozentpunkten und die Gewerbesteuern 490 Prozentpunkten können nur dank der gleichbleibenden Wirtschaftslage gehalten werden. Zahlen sind geduldig, Papier auch und die Bürger …???

Es fällt uns Grünen schwer zuzugeben, dass die Erhöhung der Schlüssel- und weiteren Landeszuweisungen zumindest teilweise der jetzigen Landesregierung zuzuschreiben ist. In Marienheide erhalten wir mehr als zu erwarten war. Ein Angleich der Pro-Kopf Zuwendungen im ländlichen Raum an die des städtischen würde eine noch sichere Zukunftsperspektive geben. Zahlen sind geduldig, Papier auch und die Bürger …???

Personalaufwendungen Bei den Personalaufwendungen macht sich bereits heute der demographische Wandel bemerkbar. Für das Jahr 2019 sind 4,5 Mio. für die noch Berufstätigen und Versorgungsaufwendungen in Höhe von 753 000 Euro aufzubringen. Verwaltungsnachwuchs nach Marienheide zu locken, stellt sich ebenfalls als Aufgabe für die Zukunft.

Doch was wollen wir in Marienheide eigentlich – außer Parkplätze? Außer geduldigen Zahlen auf noch geduldigerem Papier?

iele Konzepte geben bereits Anhaltspunkte! Es liegt an den Bürgern – wie wir Ratsmitglieder und die Verwaltung erfahren mussten, Marienheide zukunftsfähig zu gestalten.

Dazu gehört aus unserer Sicht das zeitnahe Abschließen der konzeptionellen Arbeiten und der Beginn ihrer Umsetzung. Wir hoffen, das Jahr 2019 beendet die Ära der geduldigen Zahlen und Planungen auf dem so geduldigen Papier und wir beginnen endlich mit der Umsetzung!!!

 

In Erwartung dessen stimmen wir dem Haushalt zu.

In der Marienheider Ratssitzung des 25. Septembers wurde die im BPU beschlossene Schließung des Bahnübergangs Kahlenbachstraße mehrheitlich abgelehnt.   Mehr »

16.05.2018

Lehrstück der Demokratie

In Marienheide wird der Muttertag 2018 zu einem denkwürdigen Tag. Beim Bürgerentscheid spricht sich die Mehrheit für den Erhalt der 16 Parkplätze auf dem Dr.-Oscar-Kayser und 22 Parkplätzen auf dem Heier Platz aus. 3961 Bürger haben abgestimmt. Hiervon stimmten mit "Ja" 2208, mit Nein 1749. Das erforderliche Quorum von 2187 Stimmen wurde erreicht, mit 21 Stimmen mehr als notwendig. Damit ist nicht nur der Ratsbeschluss hinfällig, sondern auch die Neugestaltung des Ortskerns im Rahmen des InHKs. Unsere gezahlten Steuergelder, die als InHK-Fördermittel für Marienheide hätten zurückgewonnen werden können, kommen nun anderen Kommunen zu gute, sofern sie sich in ihrem Integrierten Handlungskonzept einig sind.
Ein Bürgerentscheid ist ein legitimes Mittel der Demokratie. Unsere kleine Fraktion Bündnis 90/Die Grünen muss bedauern, dass die von einigen für den "Wahlkampf" ausgewählten Mittel nicht unserem Verständnis von einem offenen und fairen Umgang in einer Demokratie entsprachen. Die Würde verschiedener Menschen, als auch die Meinungsfreiheit der anderen wurden nur bedingt respektiert.
Für Marienheide ergibt sich aus dem Ergebnis ein Lerneffekt. Die Mehrheitsentscheidung ist zu respektieren, sollte die noch immer schweigende Mehrheit im tiefen Innern anderer Meinung sein, so werden diese Menschen in Zukunft von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Für unsere politische Arbeit bedeutet dieses, bei langen Planungsprozessen, ggf. Bürger*innenberatungsstunden einzuführen, um Ängste und Sorgen zu nehmen und unsere Vorstellungen transparenter machen zu können. Für Marienheide sollten wir nun mit den Parkplätzen dafür Sorge tragen, den Ortskern ansehnlich zu gestalten.

16.05.2018

Für Umwelt- und Klimaschutz engagieren? Einfach online Bäume pflanzen!

Mit uns kannst du Aufforstungsprojekte in deiner Region fördern und Bäume spenden. Du hilfst damit dem Klima und der Artenvielfalt. Wir dokumentieren deine Pflanzungen in einer Weltkarte, in einer Bestenliste und mit deinem persönlichen CO2-Zähler.

Wir sind eine Non-Profit Organisation, die ein Ziel verfolgt: Schutz und Vermehrung der globalen Waldfläche.

Wir pflanzen in deinem Auftrag weltweit neue Wälder, denn sie

  • sind für die Menschheit überlebenswichtig
  • regeln die Verdunstung
  • beeinflussen den Wasserkreislauf positiv
  • filtern Schadstoffe aus der Luft
  • sind Lebensraum für viele Arten
  • sind ein Gegenpol zur Flächenversieglung
  • sind CO2-Senken

Mehr Informationen unter: https://www.iplantatree.org/home

03.05.2018

Demokratie heißt bewusst zu entscheiden!

NEIN zum Stillstand!

 

Mehrfach gab es Konferenzen für die Bürger*innen, viele sind gekommen, haben ihre Meinung geäußert, ihre Wünsche wurden in die Pläne eingearbeitet.
Doch plötzlich meinten wenige, den Geschäften im Ortskern drohe infolge einer Umgestaltung der Ruin.

Längst gibt es mehr als nur einen Leerstand. Längst gibt es in Marienheide Schaufenster, die umdekoriert wurden, damit der Leerstand nicht so auffällt. Als wir 2014 die Wahl zur Ratsmitgliedschaft annahmen, waren wir uns bewusst, dieses verändern zu müssen. Zwei Jahre lang wurde entwickelt, geplant und beschlossen. Erst da machten sich wenige auf und begehrten den Bürgerentscheid. Sachliche Grundlagen blieben sie bisher den Wählern schuldig. Alternativen wurden nie genannt. Allein das aggressive Verhalten in den sozialen Medien muss Bürger*innen bedenklich stimmen. Wären sachliche Argumente vorhanden, so reichten diese aus. Stattdessen, wir können uns dieses Gefühls nicht erwehren, scheint es eine Gruppe trotziger Bürger*innen zu geben, die aus welchen Gründen auch immer,  die Verlagerung der Parkplätze um einige Meter, die Verschönerung des Ortskernes und des Heilteichgeländes nicht wollen. Ein schlechter Zustand kann nur durch Veränderung abgestellt werden, keinesfalls durch Schönreden oder Leugnen der Tatsachen.
Darum: 
NEIN zum Leerstand!
NEIN zum Stillstand!
NEIN zum Beibehalt der Parkplätze direkt auf dem Dr.-Oscar-Kayser und Heier Platz!
NEIN beim Bürgerentscheid!

 

 

Marienheide soll eine Zukunft haben

Wenn die Zukunft schon Gegenwart ist!

Die Einzelhändler Marienheides demonstrieren allen Ernstes mit einem IST Zustand gegen die Veränderung des Ortskerns. Denn es sind bereits mehrere Leerstände zu verzeichnen, z.B. die ehemaligen Ladenlokale der Marktapotheke oder Foto König,trotz der angeblich erhaltenswürdigen Parkplätze. Warum soll ein Zustand der Leerstand erzeugt erhalten bleiben? Zur Erinnerung:Die Parkplätze sollen bei einer Neugestaltung des Ortskerns lediglich verlegt werden. Ist die Angst vor Veränderung so groß?Ist es für alte und junge Menschen nicht vorteilhafter vor den Geschäften direkt parken zu können,z. B. vor der Metzgerei, der Apotheke,der Arztpraxis? Leider gibt es Menschen, die gegen jede Veränderung sind, das bedeutet Stillstand und im Fall Marienheides eben auch Leerstand.Stimmen Sie verantwortungsvoll mit Nein beim Bürgerentscheid! Stimmen Sie damit für einen attraktiven und zukunftsfähigen Ortskern Marienheides.

Der Leerstand ist Gegenwart

 „Die Plätze für Menschen - Parken drumherum!“ Sagen Sie NEIN zum Erhalt des Dr.-Oscar-Kayser Platzes und des Heier Platzes in ihrer jetzigen Form. Die Verlagerung der Parkplätze um einige Meter ist zwingend notwendig. Eine Neugestaltung der Plätze ist Kernstück des Integrierten Handlungskonzeptes,   Mehr »

Marienheide muss zukunftsfähig werden dürfen!

Bündnis 90/Die Grünen lehnen den Inhalt des Begehren ebenfalls ab, weil die Unterschriftendurch sachlich falsche Darstellungen zusammengetragen wurden, z.B. auf den Bannern mit der Aufschrift „Abriss der Parkplätze“, weil die Parkplätze nur verlegt werden.    Mehr »

Die Wahlversprechen der Parteien zur Veränderung des Ortes anlässlich Kommunalwahlen 2014 werden untergraben. Ein Bürgerbegehren ist demokratisch, wenn die Menschen, die dazu aufgerufen werden, durch Fakten überzeugt wurden. In Marienheide ist dieses nicht der Fall, was unter anderem dazu führt, dass die Befürworter der Ratsentscheidungen mit Sprachlosigkeit geschlagen sind. Wie begegnen wir diesen Lügen? Durch Ignoranz? Das ist in diesem Fall falsch. Ebenfalls mit Beleidigungen und Diffamierungen? Dann verlören wir unsere Selbstachtung. Alle Entwicklungen der letzten zwei Jahren werden missachtet. Private Interessen werden als Wohl der Bürgerschaft vorgegeben.   Mehr »

Bürgerbegehren zu dem Ratsbeschluss BV 116/17 oder mehr? – Aufklärung tut Not

Das von Herrn Thomas Rosenthal, Frau Alexandra Klein und Frau Heike Pahle am 21.12.2017 auf den Weg gebrachte Bürgerbegehren zu dem am 13.12.2017 erfolgten Ratsbeschluss befindet sich in deren Überarbeitung. Bisher sind nur Fragestellungen und Kostenschätzungen unterbreitet worden, die allein wegen der ihrer Unkorrektheit vom Rat hätten abgelehnt werden müssen. Die Verwaltung möchte natürlich vermeiden, dass aus formalen Gründen, das Bürgerbegehren scheitert. Das Bürgerbegehren selbst müssten 9% aller Marienheider unterschreiben, um einen Bürgerentscheid über - hier herrscht bei den Initiatoren noch Uneinigkeit - nur BV 116/17 die Umwandlung des Heier Platz und die Verlagerung seiner Parkplätze an den Rand des Platzes „oder mehr“. Zu beantragen. Es ist davon auszugehen, dass ein Bürgerentscheid herbeigeführt werden kann, zumal von den bereits gesammelten 2000 Unterschriften etwa 1600 Stimmen von Marienheider Bürger*innen stammten. Diese Bürger*innen sind dann erneut gefragt zu unterschreiben. Im Bürgerentscheid müssten sich 20% aller Marienheider Bürger gegen den Ratsbeschluss aussprechen. Schon im Vorfeld möchten wir darüber informieren, dass jeder der sich gegen die Verlagerung der Parkplätze an die Randbereiche der Plätze ausspricht (der Fußweg zu den Geschäften verlängert sich nur um wenige Meter), sich dafür eeinsetzt, dass Marienheide nicht nur bleibt wie es ist, sondern auch Stillstand gegenüber allen anderen Oberbergischen Kommunen erfährt, die ihren Ort durch Ortskernsanierungen aufgewertet haben. Die Umsetzung des InHK ließe ein attraktives Marienheide mit zwei Stauseen, dem Radwegenetz, der Bahnanbindung und einem netten Besucher einladenden Ortskern entstehen.

Marienheide wird zukunftsfähig

2018 bekommen die Bürger*innen Marienheides erstmalig die gute Haushaltsplanung der Verwaltung und des Rates zu spüren. Statt der angesetzten 735% sind nur 699% Grundsteuer B zu zahlen. Darüber hinaus sind zukunftsweisend Ortskernveränderungen beschlossen. Um den Heier Platz werden barrierefreie Parkplätze angelegt, weitere bietet die Tiefgarage, die über einen Fahrstuhl ebenfalls allen Bevölkerungsgruppen Möglichkeiten gibt den Ortskern anzusteuern. Zentral werden endlich wir Menschen im Mittelpunkt stehen. Der PKW wird zu dem Transportmittel, als das er gedacht ist. Die hinderlichen Bürgersteige auf dem Heier Platz entfallen und schnell sind Sie auch mit einem Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl in der Fundgrube, der Sparkasse oder…. Menschen haben häufig Angst vor Veränderungen, wenn aber die Mängelliste eines Ortes zu lang ist, sollten aus den Klagen Handlungen erwachsen. Ein Verbrauchermarkt am Bahnhof, ein Drogeriemarkt im alten Rewe wird Menschen entlang der Bahntrasse Lüdenscheid – Marienheide - Gummersbach auf Grund der Regionalbahnerschließung anziehen. Der eine oder andere von ihnen wird den Weg in den Ortskern finden, da dort Geschäfte mit Spezialsortimenten locken. Eine Erhöhung der Ortskernattraktivität fördert die Neuansiedlung von Einzelhändlern. Diesen Wandel haben bereits andere Kommunen vorteilhaft vollzogen. Die Sozialgestaltung liegt bei uns Bürger*innen. Herzlich willkommen Zukunft und neue Besucher*innen, die vielleicht sogar zukünftige Bürger und Bürgerinnen Marienheides werden wollen. Bündnis 90/Die Grünen sind stolz darauf, zu den mutigen positiv entscheidenden Fraktionen des Marienheider Rates zu zählen. Wir sagen heute „ja“ zu einem lebens- und liebenswerten Marienheide von morgen. 

Zum Haushalt 2018

Bündnis 90 die Grünen Marienheide stellen fest:
Zeit ist Geld eine Tatsache, die in den Haushalten unberücksichtigt blieb und bleibt. Hinsichtlich finanzieller Beschlüsse herrscht offensichtlich „rätische“ Einigkeit. So ist es kaum verwunderlich, dass auch die eine der kleineren Fraktionen dem gelungenen Haushaltsentwurf mit der einmaligen Senkung der Grundsteuer B auf 699% kompromisslos zustimmen wird. Die Rückzahlung bzw. Senkung der Landschaftsverbands- und Kreisumlagen 17/18 macht dies möglich - den Konsolidierungsausgleich des Haushaltes für 2021 klar in Sicht Dank guter Kalkulationen der Gebühren in 2017 für Straßenreinigung, Frisch- Niederschlags, Abwasser und Bestattungen ergibt sich ein Ausgleich zwischen Über- und Unterdeckungen der Vergangenheit. In der Zusammenfassung: bis auf wenige Cent bleiben die Gebühren stabil. Die Erhöhung der Sportpauschale um 20000 Euro und die Stellung der Landesregierung zur Pflichtigkeit des Schulschwimmens überholt unseren „Grünen“ Antrag: Schulschwimmen darf aus dem Haushalt einer Stärkungspaktkommune finanziert werden, wenn diese sich so darstellt wie Marienheide - die Gewinnausschüttung der KSK bleibt unberührt. Beim IHK gerne auch InHK genannt, um vermutlich Verwechselungen mit der Industrie und Handelskammer zu verhindern, sieht es anders aus. Bei aller Liebe zu mannigfaltiger Mitbestimmungsfreude, es ziemt sich Wohl oder Übel wenigstens gelegentlich sein Erinnerungsvermögen zu bemühen, und nicht ständig darauf zu hoffen, auch die anderen Ratsmitglieder hätten die gefassten Beschlüsse, die ein klares Ziel verfolgen, längst vergessen. Marienheide befindet sich im Aufwind, Gelder von Straßen NRW lassen das Verkehrskonzept verwirklichen. 70% Zuschüsse sind für das Umsetzen des Siegerentwurfs IHK an Fördergeldern zu erwarten, und die restlichen 30% etwa 1,5 Millionen lassen sich leicht über die jährlichen Landesmittel finanzieren, zumal die Umsetzung drei Jahre in Anspruch nehmen wird. Wer dann immer noch nicht auf das Ziel des neuen schönen, mit gehobener Lebensqualität versehenen Marienheides zugeht, sondern in seinem fraktionellen Kreisverkehr der Vergangenheit Runde und Runde im Zorn der alten Zeiten Willen dreht, dem ist nicht zu helfen. Doch macht es deutlich wie sehr die Geschwindigkeit durch den Kreisverkehr ausgebremst wird, denn es folgen Ausschusssitzungen, Bürgertreffen, Sondersitzungen, Ausschusssitzungen, Bürgertreffen, Sondersitzungen u.s.w. … . Zeit ist auch Geld – wie gut, dass Ratsmitglieder Ehrenamtler sind, so kosten wenigstens diese nicht mehr, aber was ist mit den Verwaltungsangestellten, kann sich Marienheide unter diesen Umständen das alles leisten? Bündnis 90/Die Grünen stehen zu all Ihren Beschlüssen und den damit verabschiedeten Konzepten, deren Finanzierungen selbstverständlich in den Haushalt aufgenommen wurden und werden. Wir sehen der Zukunft positiv entgegen und tragen die Veränderung Marienheides ebenso überzeugend wie den zu beschließenden Haushalt 2018. Wir danken der Verwaltung für Ihre Arbeit und Geduld.

Gemeinsam fraktionsübergreifend für die Senior*innen

Fotos: Silke Orbach

Die Seniorenfeier der Gemeinde Marienheide am letzten Septemberwochenende im PZ der Gesamtschule Marienheide wurde zu einem kurzweiligen Fest. Durch Synergien stemmten Ratsmitglieder die Veranstaltung. Tatkräftige Unterstützung fanden sie durch Oberstufenschüler*innen der Stufe 12 der Gesamtschule Marienheide.

Es hat mir, Kirsten Zander-Wörner, besonderen Spaß gemacht durch das Programm zu führen und in meiner Auffassung bestärkt, es zählt das, was wir tun und bereit sind zu geben.

Gelungenes Kreissommerfest der Grünen in Marienheide

Resolution Lingesetalsperre ohne unsere Unterschrift

Die Resolution zur Änderung des Regionalplans im Bereich der Lingesetalsperre für die Gebiete Wernscheider Berg und Kattwinkel im Zuge der Regionalplanfortschreibung wird von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Marienheide nicht unterschreiben. Wir vertreten damit die Minderheit der dortigen Haus Besitzer, bzw. ehemaligen Hausbesitzer, die einerseits schon ihre Häuser unter Geldeinbußen aufgegeben haben, sich an die Vorgaben hielten und dort nur ein Wochenendhaus erbauten und die, welche mitunter sogar Teile ihrer Finanzierung zurückzahlen mussten, da Eigenheimzulagen nur für wirkliche Eigenheime gezahlt wurden.

Bundestagskandidat Michael Braun, Landtagskandidat Uwe Söhnchen (Nordkreis) Gastgeberin Kirsten Zander-Wörner, Landtagsabgeordnete Josefine Paul und Landtagskandidat Jürgen Körber (Südkreis)

Das Original ist immer besser!

Am letzten April-Samstag trafen sich die Kreisgrünen Frauen um mit den männlichen Kandidaten Micheal Braun (Bundestag), Jürgen Körber (Südkreis), Uwe Söhnchen (Nordkreis) und der Landtagsabgeordneten Josefine Paul, über die Stellung der Frauen in der eigenen Partei und in der Politik zu diskutieren. Josefine schilderte ihren Weg zur und in der Politik. Schnell entstand ein Konsens in den Erfahrungen die die politisch Aktiven mit ihren männlichen Kollegen machen. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einem Land in dessen ersten Artikel der Verfassung steht: „ Die Würde des Menschen ist unantastbar!“ Zur Information: „Die Grünen beschlossen bei ihrer Parteigründung 1979 eine Frauenquote: Mindestens die Hälfte aller Ämter sollen weiblich besetzt sein. Die SPD beschloss 1988 eine 33-Prozent-Geschlechterquote für Ämter und Mandate und steigerte diese 1998 auf 40 % Die CDU diskutierte im Dezember 1994 einen Anteil von einem Drittel und führte 1996 ein sogenanntes Frauenquorum ein.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenquote) Michael Braun der Bundestagskandidat richtete die Frage an die anwesenden Frauen, warum keine für den Bundestag oder Landtag kandidiert hat. Auch Jürgen Körber glaubte, dass die hier versammelten weiblichen Parteimitglieder die Qualifikation für eine Kandidatur haben. Kirsten Zander-Wörner, Gastgeberin des OV Marienheide und Fraktionssprecherin, erklärte: „Mir ist zur Zeit die kommunalpolitische Arbeit so wichtig, dass ich mir ein Verlassen der kommunalen Ebene nicht vorstellen kann. Die Ratsarbeit und das Bündnis für Flüchtlinge und ähnliches haben z.Z. Vorrang. Jedoch wird mir mit zunehmender Erfahrung bewusster, dass bei wachsendem Einflussinteresse meinerseits auf die Landesebene hingearbeitet werden muss.“ Andere äußerten, dass sie das Gefühl hätten ihr Know-how sei nicht gut genug, während Männer damit keine Probleme haben. Im Anschluss wurde deutlich, dass über die Geschlechter Rollen hinaus die Grünen viel bewirkt haben, da ihre Themen von den anderen Parteien im Wahlprogramm integriert wurden. Es stimmt traurig zu erleben, dass nach Unglücken wie Fukushima sich die Wähler auf das Original besinnen, laufende Reaktoren wir der Belgische in Tihange jedoch nicht bedrohlich genug sind.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

Weit über die vorhergesagten 150 Personen versammelten sich am 19.4.2017 um den Mitgliedern und Anhänger der sogenannten "Alternative für Deutschland" in Gummersbach anlässlich ihrer Versammlung zu demonstrieren, für welches Deutschland sie/wir und hoffentlich Sie auch stehen.

Wir sind alle Menschen unabhängig von unserer Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, unseren Glaubens, unserer religiösen oder politischen Anschauungen, wenn wir die Würde, unsere Würde achten.

Engagieren für „ Grüne Politik“ als Frau? „Quotenfrau“ – Emanze – Rabenmutter

Begriffe die schnell gefunden sind, wenn Frau den vorgedachten Rahmen verlässt. Am 29.4.2017 laden Bündnis 90/Die Grünen zu ihrem Frauentreffen nach Marienheide im Alten Bahnhof um 11.00 Uhr zu einer Diskussionsrunde. Als Gäste begrüßen wir die Landtagsabgeordnete für Bündnis 90/ Die Grünen Josefine Paul, den Landtagskandidat für den Nordkreis Uwe Söhnchen sowie Bundestagskandidat Michael Braun für den Oberbergischen Kreis. Zugegeben diese „Grünen“ Kandidaten sind Männer, aber was macht es so schwierig für Frauen, sich im ländlichen Raum in die „erste Reihe“ zu stellen? Marienheides Fraktion Bündnis 90/Die Grünen besteht nur aus Frauen. Hilft die Quote wirklich? Interessante Fragen, teilweise ernüchternde Antworten, doch die Zukunft beginnt jetzt und jeder, jede kann sich engagieren und dafür einsetzen, dass sich etwas verbessert. Zu bedenken ist: Männer werden nach wie vor überwiegend von Frauen erzogen. Erzieherinnen und Grundschulpädagogen sind überwiegend weiblich. Unbefriedigende Bezahlung betrifft häufig soziale Berufe, die weiblich überfrequentiert sind. Ein gesellschaftliches Umdenken wird schon lange gefordert, aber wie kann es gelingen? Wir möchten mit Euch zusammen Anregungen sammeln und sie mit Josefine Paul und den Grünen Kandidaten diskutieren.

Windenergie

Bündnis 90/Die Grünen Marienheide sprechen sich für die Windenergie aus. Irgendwo muss der „Strom“ herkommen. Es ist unverantwortlich in die Umwandlung auf Elektromobilität zu investieren, ohne den Strombedarf hierfür regenerativ decken zu können. Atomenergie ist für uns Grüne keine Alternative, die langfristigen Risiken und Kosten sind unkalkulierbar. Wir setzen auf erneuerbare Energien. Grundsätzlich wird die Menschheit vor die Entscheidung gestellt, sich den Planeten zu erhalten oder dem kurzfristigen Generationenprofit zu opfern. Windräder im Gervershagener Forst stellen lediglich eine Erweiterung des Börlinghausner Windrads dar. Die Nähe dessen zur Brucher Talsperre ist unwesentlich weiter. Die Beeinträchtigung des Tourismus spielt interessanter Weise an der Nordseeküste keine Rolle, wo die Windräder inzwischen einfach dazu gehören.

Dauerwohnen Kattwinkel/Wernscheider Berg Ferienwohngebiet

Bündnis 90 / Die Grünen Marienheide verstehen den Unmut der dort geduldeten Anwohner nicht. "Es darf nicht sein, dass entlang der Lingesetalsperre Dauerwohnen legalisiert wird, weil die dortigen Bauherren den bestehenden und nun mit aller Nachdrücklichkeit zur Einhaltung geforderten Bebauungsplan, der ausschließlich Ferienhäuser vorsieht, ignorierten. Uns bot man 2000 dort ein Grundstück zu einem sehr günstigen Quadratmeterpreis an, allerdings mit dem Beisatz, einen ersten Wohnsitz könnten wir dort nicht anmelden", so Kirsten Zander-Wörner, Sprecherin und Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Marienheide. "Wir entschieden uns damals für einen "richtigen Bauplatz", der natürlich deutlich teurer war." Durch eine Legalisierung des ausgeweiteten Baurechts, würden all die Menschen bestraft, die mit teilweise viel höheren Kosten in Neubaugebiete gezogen sind und diejenigen, die an der Lingesetalsperre gemäß den baurechtlichen Vorgaben nur ein Wochenendhaus errichtet haben. Die Grüne Politik wird die nachträgliche Umwandlung nicht unterstützen, sondern sowohl die Bezirksregierung als auch die Gemeindeverwaltung zu der Umsetzung der geltenden und immerhin für die jetzt dort lebende Generation ausgesprochenen Wohnrechts anhalten.

Frauenmesse FiLiA auf :metabolon

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - eine Forderung die übergreifend gestellt wird.

Wiederwahl von Kirsten Zander-Wörner als Sprecherin

Am Valentinstag hat der Ortsverband zur diesjährigen Mitgliederversammlung mit Vorstandwahlen in die Heier Stuben geladen. Bereits zum dritten Mal wurde Kirsten Zander-Wörner in ihrem Amt als Sprecherin des Ortsverbandes Bündnis 90 / Die Grünen Marienheide gewählt. Das Amt des Kassierers übernahm Matthias Wörner. Beisitzende und Kreisausschussdelegierte ist Christel Kirkes. Das Wahlergebnis war in allen drei Fällen einstimmig. „Wir hoffen auf mehr kommunalpolitisches Interesse“, so die alte und zukünftige Sprecherin der Grünen, „jetzt, da die Gestaltung des Ortskernes anzugehen ist!“ An verschiedenen Stellen ließen sich Verbesserungen erzielen, z.B. innerörtliche Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Schulwegen zu deren Sicherung oder eine zukunftsorientierte Verwendung der Gelder aus dem Topf „Gute Schule 2020“. Dies sind nur zwei der anstehenden Themen. Interessierte Bürger*innen sind jeden 2. Dienstag im Monat eingeladen, um 20 Uhr in die „Heier Stuben“ zu kommen und ihre Anregungen einzubringen.

22.11.2016

Rede zum Haushalt 2017

 

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, Herr Fuchs für den Bürgermeister, Damen und Herren der Verwaltung, Herren von der Presse!

Zahlen und Gebühren, Prozente und Einsparungen haben Sie in den Reden zur Genüge gehört! Bündnis 90/Die Grünen mögen Sie ungern langweilen. Papier ist geduldig, Menschen sollten es nicht sein, fest steht:

„Alles kostet Geld, die Frage ist nicht wen sondern wann!“

Das Denken in Haushaltsjahren ist, wie Sie erfahren mussten, für eine Kommune wie Marienheide nicht tragbar! Das Denken in Legislatur- oder Amtsperioden für die Bürgerinnen und Bürger kein gutes Geschäft, denn alles kostet Geld, die Frage ist nicht wen, sondern wann und auf welche Weise. Es wurde anlässlich des Stärkungspaktgesetzes gekürzt, was zu kürzen ging und darüber hinaus. Wohin ging das Geld derzeit und woher kommt es heute? Gestärkt durch den Pakt packte der damalige Rat es an. Die Fortschreibung der Haushaltssanierung trägt Kapital, das in ein Feuerwehrdrehleiterauto investiert wird. 2012 wurde seine Anschaffung beschlossen. Heute soll ein gutes gebrauchtes den Zweck der Brandschutzbestimmungen für über dreistöckige Gebäude erfüllen. Um direkt beim Kauf zuschlagen zu können, werden Investitionen von 2016 in 2017 geschoben. Eine hohe Flexibilität, die nur möglich ist, wenn die Ratsmitglieder einheitlich die Verantwortung für ihre Wähler übernehmen und von persönlicher Profilierung Abstand nehmen.

 

„Brandschutz kostet Geld, die Frage ist nicht wen sondern wann!“

 

120000 Euro kostete die Außentreppe am Schulgebäude, eine zwingende Ausgabe, welche die Rettung vieler Personen in diesem Fall Schüler*innen der Gesamtschule Marienheide ermöglicht, unabhängig von deren Abschlussprognosen. 2017 muss der Schulträger seine Grundschule Müllenbach entsprechend der Brandschutzbestimmungen nachrüsten. Doch wieviel kostet ein Menschenleben? Sterben wird in Marienheide unwesentlich teurer, doch kann dieses kaum zum Anlass genommen werden leichtfertig Leben aufs Spiel zu setzen.

„Alles kostet Geld, die Frage ist nicht wen sondern wann!“

Je höher die Gewerbesteuereinnahmen, umso geringer die Schlüsselzuweisungen, umso höher die Kreisumlage, es scheint als gäbe es nichts zu gewinnen, dennoch wurde erreicht, dass die Steuerhebesätze bleiben wie sie sind. Bündnis 90/Die Grünen sind ebenfalls für die Schonung der Kassen. Eine gleichbleibende Gewerbesteuer schafft Vertrauen, schafft es, aus Gewerbe-Ansiedlungs-Interessenten „sauberes“ Gewerbe auszuwählen.

"Konzepte kosten Geld, die Frage ist nicht wen sondern wann!"

Das IHK, Integrierte Handlungskonzept in Marienheide, aufbauend auf dem Einzelhandelskonzept, kostet Geld und wurde zum innerkommunalen Hetztheater umfunktioniert. An die unschönen Vorstellungen mögen wir uns nicht erinnern. Die Würde des Menschen, der Menschen ist unantastbar und wir, Bündnis 90/ Die Grünen Marienheide, verlören unsere, gingen wir an dieser Stelle auf Einzelheiten ein. Es erschien uns damals wie heute unsinnig, die im Einzelhandelskonzept erstellten Punkte zu missachten. Der Weg ist das Ziel, es muss voran gehen.

"Kinder kosten Geld , die Frage ist nicht wen sondern wann!"

Gekürzter Schwimmunterricht, verrottende Spielgeräte, … und wir besinnen uns auf die Folgen der Haushaltssanierung: Abbruch des Schwimmbads, Einführung von Hallennutzungsgebühren, Streichung von Schwimmunterrichtsstunden in der Gesamtschule, die Schule des Leistungssports ist. Bündnis 90/Die Grünen wollen weder die Kinder ersaufen lassen noch deren Eltern... Eine Gesellschaft, die es sich leisten kann, dass jeder Erwerbstätige mit 45 seinen Burn out erleben muss, weil er sonst nicht richtig gearbeitet hat, kann sich kaum dauerhaft finanzieren.

"Straßenreinigung und Kanalisation kosten Geld, die Frage ist nicht wen sondern wann!“

Kaputte Kanäle, ungenießbares Trinkwasser, hierzulande müssen wir keine verseuchten Uferfiltrate trinken, haben geografisch bevorzugt reines Wasser, weil uns keiner zumindest in diese Suppe pinkelt.

"Umwelterhaltung kostet Geld, die Frage ist nicht wen sondern wann!"

Talsperren in mitten der waldumsäumten Täler erfreuen das Auge des Betrachters, wenn er dies zu schätzen weiß. Erholung benötigt Raum, Menschen benötigen Raum und jeder tut gut zu erkennen, dass der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, das Setzen auf Elektromobilität, sofern der Strom regenerativ gewonnen wird, zum wesentlichen Erhalt der Naturräume beiträgt.

"Alles kostet Geld, die Frage ist nicht wen sondern wann!"

Im Haushaltsjahr 2017 scheinbar nicht, somit verbleiben die Steuersätze bei den 490 % für das Gewerbe, 400% Grundsteuer A und 735 % für die Grundsteuer B, und alle freuen sich. Mehrwertsteuer, Lohnsteuer … woher kommen die ganzen Fördergelder, die zu beantragen eine Möglichkeit der Weiterentwicklung für unser Marienheide darstellen? Natürlich immer erst nach Erstellung eines Konzeptes.

Letztendlich zahlen wir alle, nicht einmal der Tod ist umsonst.

Doch wenn Sie, meine Damen und Herren, meinen, das geht Sie nichts an, denn die Ratsmitglieder haben das zu verantworten, und Sie schimpfend auf die Politik auf Facebook ihre Kritik posten, nutzen sie unsere Staatsform schlecht, denn in einer Demokratie und im Zeitalter des World Wide Web haben Sie die Möglichkeit sachlich fundiert mitzuwirken. Wer vorgibt, die infrastrukturelle Erschließung durch Breitband sei zu schlecht in Marienheide, der kann genau an dieser Stelle beginnen etwas voranzutreiben.

Fast alle von Bündnis 90/ Die Grünen angeführten Investitionen sind wie in jedem Jahr im Haushalt enthalten. Am Herzen liegt uns, dass das sich selbst erzwingende System des Geldflusses nicht auf Kosten der Menschen geht. Letztendlich zahlen übrigens Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, es ist immer ihr Geld.

Manches Verhalten kostet mehr als Geld, manches Verhalten kostet Leben!

Anstatt gegen die Betreibung der maroden Reaktoren Tihange und Doel etwas zu unternehmen, lagert die Kreisverwaltung Jodtabletten ein, die sie im Falle des Super-Gaus an uns verteilen will. Der Super-Gau würde alles verändern. Die Kinder aus Tschernobyl müssen im Sommer anderweitig Urlaub machen. Dort explodierte der Reaktorblock 4 vor 40 Jahren und ist 1851 km entfernt. Tihange in Belgien nur etwa 150 km Luftlinie.

Bitte denken Sie darüber nach, wenn Sie sich der gleichbleibenden Steuerhebesätze erfreuen, und überlegen Sie gut, welcher Partei sie 2017 Ihre Stimmen geben wollen und welche Verantwortung sie mit Ihrer Stimme übernehmen.

Mit einem Zitat von Moliere möchten wir schließen: ’’ Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.‘‘

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Liebe Grüne Mitglieder und grüne Sympathisanten in Marienheide,

wir möchten Euch auf zwei wichtige Termine aufmerksam machen, die nicht nur für die Grünen im kommenden Jahr entscheidend sein werden. Am 14. Mai 2017 finden in NRW die Landtagswahlen statt, im September die Bundestagswahlen. Das kommende Jahr wird deshalb ein sehr politisches Jahr werden, und die Diskussion über den richtigen Weg auch der Grünen findet schon jetzt statt. Sie wird noch stärker werden, und sie wird auch uns in Marienheide erfassen. Diese Diskussion wird überall stattfinden, nicht nur an Wahlständen, sondern auch zu Hause, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz. Wir glauben, dass wir in dieser Diskussion sehr deutlich Stellung beziehen müssen, und es wird nicht ausreichen, einfach sein Kreuz bei den Grünen auf dem Wahlzettel zu machen. Wenn wir die Politik in Deutschland in grünem Sinne verändern wollen, dann müssen wir als Grüne sehr engagiert und vor allem selber überzeugt und damit andere überzeugend in die Wahlkämpfe gehen. Dazu müssen wir selbstbewusst unsere Themen und Anliegen in die Öffentlichkeit tragen, jeder da, wo er zu Hause ist. Wir wünschen uns deshalb sehr, dass wir in Marienheide Grüner werden und Mitglieder dazugewinnen: damit wir Grüne Politik vor Ort, in NRW, in Deutschland und auch in Europa stärker machen. Wir finden das wichtig! Wer also schon mal in diese Richtung gedacht hat, der sollte sich nicht scheuen, jemanden aus unserer Partei anzusprechen.

Unter -> Kontakt oben auf dieser Seite ist das ganz leicht...


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30.09.2016

Matthi Bolte zu Gast

Am 27.9.2016 stellte der Landtagsabgeordnete Matthi Bolte die Möglichkeiten des schnellen Internets für Marienheide vor.
Dieses wiederum ist die Grundlage, die Gemeindehomepage besser nutzen zu können. Wobei klar ist, dass die in einigen Bereichen bürgerfreundlicher gestaltet werden kann!

Herr Simon Woywod, Herr Volker Müller und Herr Hans Dieter Schmitz, der Einladung gefolgte Vertreter der Gemeindeverwaltung, tauschten mit Matthi Bolte Möglichkeiten der Umsetzung aus.

 

Initiates file downloadHier die Präsentation von MdL Matthi Bolte zum Download.

12.09.2016

Internetangebot in Marienheide: verbesserungsfähig...


Matthi Bolte am 27.9. zu Gast bei B’90/ DIE GRÜNEN

Platz 365 von 396 untersuchten Kommunen beim 2. Online Check der GRÜNEN-
Netzausbau auf dem Land verbessern!
 

Als die Grüne Landtagsfraktion im April die Ergebnisse ihres zweiten kommunalen Online- Checks veröffentlichte, tauchte auch Marienheide in der Liste der bewerteten Kommunen auf- allerdings sehr, sehr weit hinten. Der von Matthi Bolte, dem Sprecher für Netzpolitik und Datenschutz der grünen Landtagsfraktion, gemeinsam mit Experten der Open Knowledge Foundation durchführte Vergleich der Internetangebote aller 396 Kommunen und 31 Kreise in NRW soll dokumentieren, wie sich die öffentlichen Verwaltungen den Herausforderungen des digitalen Zeitalters stellen.

Im Netz mehr Bürgerservice und Beteiligung ermöglichen

Mehr Mitbestimmung, besserer Service, transparente Daten: Dank des digitalen Wandels können kommunale Verwaltungen Bürgerinnen und Bürger besser unterstützen und einbinden. Dabei schneidet die Homepage der Gemeinde Marienheide nicht besonders gut ab. Marienheide hat zwar ein öffentlich zugängliches Ratsinformationssystem, aber es ist nicht besonders nutzerfreundlich. Auch können darüber keine Urkunden angefordert oder Meldevorgänge erledigt werden. Dieses sogenannte E-Government ist in vielen anderen Kommunen deutlich besser gestaltet. Auch in anderen Punkten (Open Government, Darstellung von Beteiligungsverfahren, Haushaltsdaten, Statistiken) ist Marienheide nicht gut aufgestellt.

Matthi Bolte, MdL

Wir haben das zum Anlass genommen, den netzpolitischen Sprecher der Landtagsgrünen nach Marienheide einzuladen. Wir wollen mit ihm und allen interessierten Bürgern diskutieren, was besser gemacht werden kann in einer kleinen Kommune wie Marienheide. Dabei soll auch der Netzausbau ein wichtiges Thema sein, denn was nützt ein tolles Internetangebot, wenn man in vielen Dörfern und Ortsteilen Marienheides überhaupt nur tröpfchenweise Internetempfang hat? Die von der Bundes- und Landesregierung angekündigte Breiband-Initiative ist jedenfalls in diesem Teil des Bergischen Landes noch nicht angekommen. Auch beim schnellen Internet sind andere Kommunen deutlich weiter als Marienheide!

Diskutieren Sie mit uns und Matthi Bolte am Dienstag, 27. September um 20:00 Uhr in den Heier Stuben in Marienheide!

 

Wenn Sie wissen wollen, wie schnell Ihr Internetanschluss ist:
nutzen Sie hier den GRÜNEN Breitbandcheck!

28.08.2016

Sommerfest 2016

Grünes Sommerfest 2016

Rettet den Heier Ortskern – konstruktiv

Das Sommerfest von Bündnis 90/Die Grünen am Samstagabend zeigte auf welche Weise es möglich ist. Die Live Band Dezibel spielte mit rockigen Stücken im Biergarten der Heier Stuben auf.

Kölsch vom Fass, andere kühle Getränke und kulinarische Köstlichkeiten  - es stimmte einfach alles und so kam schnell eine heitere Stimmung auf.
Grün darf nicht einhergehen mit immer dagegen sein oder keine Meinung haben.
Mit Gästen von verschiedenen Vereinen und Organisationen in Marienheide gelang ein interessanter Austausch. Freudig entgegen genommen wurde die Erklärung in der Begrüßungsrede der Fraktions- und Ortsverbandssprecherin Kirsten Zander-Wörner: „Das Sommerfest der Ortsverbandes Bündnis 90 /Die Grünen wird immer am Wochenende nach dem Ende der Sommerferien stattfinden. Wir wünschen uns, dass dieses zur Tradition wird!“ Für das nächste Jahr laufen die Planungen bereits für das Kreissommerfest von Bündnis 90/Die Grünen hier in Marienheide.

27.07.2016

Ortskernentwicklung und Bahnhofsstrasse

Die Veranstaltung

Hendrik Pilatzki zu Gast bei uns

 

Im Rahmen der laufenden Diskussionen um die Entwicklung des Ortskerns und die geplante Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel lud unser Ortsverband in Marienheide in die Heier Stuben ein. Mit dem Projektentwickler Hendrik Pilatzki war einer der Hauptakteure der Einladung unserer Einladung gefolgt, seine Pläne vorzustellen. Das Thema dieser öffentlichen Veranstaltung füllte den Raum bis zum letzten Platz, unsere OV- Sprecherin und Fraktionsvorsitzende Kirsten Zander-Wörner freute sich dementsprechend bei ihrer Begrüßung über das große Interesse der Bürger.   

Gleich zu Anfang stellte Hendrik Pilatzki klar: Er sei nicht in erster Linie der Investor aus Engelskirchen, sondern ein Gewerbe-treibender, der selbst Einzelhandel in Marienheide betreiben wolle, das sei ein Unterschied. Dazu sei heute eine Mindestgröße erforderlich, da man im Wettbewerb mit anderen Vollsortimentern in der Umgebung stehe. Neben dem HIT Markt in Engelskirchen betreibt seine Firma auch die HIT-Märkte in GM-Rebbelroth und Overath, 6 große Tankstellen unter dem Namen Jaeger sowie einen Großhandel mit Cash & Carry Markt in Ründeroth.

In seiner Präsentation wurde ein anspruchsvolles Konzept deutlich, mit großzügigem Platzangebot für alle Sortimentsbereiche, modernem Design und durchdachter Logistik. Auf uns als einladende Grüne zugeschnitten war auch die Betonung eines topmodernen Energiekonzepts für die Kühlung und Heizung sowie regionale und Bioprodukte im Sortiment.  

In der anschließenden Diskussion wurde schnell deutlich, welche Befürchtung  die Zuhörer haben: Muss der HIT-Markt tatsächlich so groß sein? Müssen dafür der historische Bahnhof und der Busbahnhof weichen? Hendrik Pilatzki wehrte sich gegen Denkverbote. In der jetzigen Planungsphase müssten auch unkonventionelle Ideen möglich sein, und entschieden sei noch nichts. Er räumte auch ein, dass er nicht mit einer Zustimmung der Denkmalschutzbehörde zum Verschieben des Bahnhofs um 24 m rechne. Es sei aber erforderlich, um die geplante Verkaufsfläche mit Zufahrt, Anlieferungsrampen und den erforderlichen Parkplätzen vor dem Markt darstellen zu können.

Die anschließende, von Kirsten Zander-Wörner moderierte Diskussion blieb erfreulich sachlich und konstruktiv, auch weil alle Anwesenden den Willen zum Kompromiss betonten, der in den letzten Monaten in der öffentlichen Debatte doch stark vermisst wurde. Man wolle Vielfalt auch im Einzelhandel, denn nicht nur Größe mache die Attraktivität einer Gemeinde aus. Auch die Mitbewerber und Grundstückseigner in der Bahnhofsstrasse machten deutlich, dass sie nicht grundsätzlich gegen den Bau eines HIT Marktes seien. Mit Sachkenntnis bewerteten sie die Schließungen einiger großer Verbrauchermärkte im Rheinland, die nicht rentabel zu betreiben gewesen seien. Das räumte auch Pilatzki ein. Er betonte seinerseits den Willen zu einem guten Miteinander in Marienheide. „Ich kann nicht ein Projekt gegen den Willen der Bürger verwirklichen“, sagte er, sie seien schließlich seine zukünftigen Kunden.  

Von unserer Seite kam die Forderung nach einem Verkehrskonzept für die Sackgassenendlage in der Bahnhofsstrasse. Wir wollen den denkmalgeschützten Bahnhof als Tor nach Marienheide und Mobilitätsknotenpunkt stärken. Rad- und Fußwege müssten hier ihren Anfang haben!

Als Fazit unserer Veranstaltung lassen sich folgende Wünsche festhalten:

  • Verringerung der Verkaufsfläche des HIT Marktes

  • Stärkung des denkmalgeschützten Bahnhofes als Tor nach Marienheide

  • Schlüssiges Verkehrskonzept für Fußgänger, Radfahrer, Nahverkehrsmittelnutzer und Autofahrer


Die Einladung

Die Bahnhofstrasse und die Bürger

Seit mehr als einem Jahr beschäftigen wir uns in Marienheide mit dem Thema Ortskern. Nicht nur in den Parteien, sondern auch auf der Straße, in Hinterzimmern und natürlich an allen Stammtischen. Die Interessen scheinen ganz eindeutig, die Hintergründe sind nicht immer so einfach zu durchschauen.

Da gibt es den mächtigen Investor aus dem fernen Engelskirchen, der sich Marienheide unter den Nagel reißen will. Es gibt die heimatverbundenen kleinen Grundstückseigentümer, die nur das Beste für alle Bürger wollen. Und es gibt die Politiker und Rathausmitarbeiter, die... alle nur an ihren eigenen Vorteil denken. Man kennt das ja.

Und da gibt es auch den cleveren Geschäftsmann, der einen mittleren Schandfleck im Ortskern aus dem Dornröschenschlaf holen will; und auch die alteingesessenen Heier, die endlich ihr dickes Stück vom Kuchen haben wollen- zwischen ihnen reichlich hilflose Amateurpolitiker, die doch eigentlich nur das Beste für ihre kleine Gemeinde erreichen möchten.

Und wie ist es wirklich? B'90/Die Grünen haben dazu in den letzten Monaten viele Gespräche mit den Beteiligten geführt, denn wir wollen eine unabhängige und gut begründete Entscheidung treffen können. Neben Vertretern der Interessensgemeinschaft Lichtinghagen und Trommershausen im Mai 2015 haben wir mit Bürgermeister Meisenberg im letzten Juni diskutiert, wir haben die Bürgerkonferenzen im Winter besucht und ein eigenes Konzept Marienheide 2030 entworfen. Nun haben wir den Investor Hendrik Pilatzki eingeladen, uns seine Vorstellungen zu erläutern. Wir werden auch ihm auf den Zahn fühlen.

OV Treffen B'90/DIE GRÜNEN
am 12. Juli 2016 um 20:00 in den Heier Stuben
Unsere Treffen sind wie immer öffentlich

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08.03.2016

Klimavertrag von Paris: historischer Meilenstein oder Desaster- wir haben es in der Hand!

Bleibt unser Planet bewohnbar für die kommenden Generationen?
Gut besuchter Vortrag von Oliver Krischer
Das Eis der Polkappen schmilzt...
Marienheides 2. Bürgermeister Timo Fuchs (CDU)
Der Meeresspiegel steigt
 

Zur Jahresmitgliederversammlung am 8. März hatten die Grünen in Marienheide Oliver Krischer aus Düren eingeladen. Der stellvertretende Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion ist seit vielen Jahren in der Energiepolitik aktiv und ein ausgewiesener Experte in Klimafragen. Vor etwa 50 Gästen entwickelte der gut aufgelegte Krischer die globale Problematik der Erwärmung und stellte Lösungsvorschläge vor. Sein Fazit nach einer guten Stunde: es ist noch nicht zu spät, aber wir müssen handeln- jetzt! Erstmals in der Erdgeschichte hat der CO2-Gehalt der Atmosphäre den Wert von 400ppm überstiegen, in den letzten 130 Jahren ist der Meeresspiegel bereits um 20 cm gestiegen. Die 10 wärmsten Jahre weltweit seit 1880 wurden zwischen 1998 und 2015 gemessen, und schuld an dieser Entwicklung hat die immer noch steigende Produktion von Treibhausgasen, vor allem durch Kraftwerke und Verkehr. Der Ausstieg aus der Braunkohle liegt dem Abgeordneten aus dem Tagebaurevier dabei besonders am Herzen: „Die Politik muss jetzt das Ende der Braunkohleförderung einleiten. Wie bei der Steinkohle muss allen klar sein: die Braunkohle muss in der Erde bleiben, wenn wir die globale Erwärmung unter 2°C halten wollen!“

Auf zahlreiche Fragen aus dem Publikum ging Oliver Krischer während und nach seinem Vortrag ein. So kritisierte ein Zuhörer, dass seine Stromrechnung stark gestiegen sei, während doch die Preise an der Strombörse niedrig wie nie seien. Dies bestätigten sowohl Krischer als auch der anwesende 2. Bürgermeister Timo Fuchs: für Gewerbe und Industrie sei die Energiewende kein Problem, die Versorgung sei nie gefährdet und der Strompreis sogar gesunken. Allerdings räumte Krischer ein, dass diese Entwicklung bei den Privathaushalten nicht ankomme. Ursächlich seien die großzügig erteilten Entlastungen von der Stromsteuer für mehr als 50.000 Großverbraucher. Aber man müsse auch sehen, dass die deutschen Verbraucher über ihre Stromrechnung die Entwicklung vor allem der Photovoltaik entscheidend finanziert hätten. „Deutschland hat die Solarenergie billig gemacht! Jetzt muss die Energiewende mit Nachdruck vorangetrieben werden. Dabei müssen wir zweigleisig vorgehen- einerseits Energie effizienter nutzen und sparen, den Rest überwiegend aus erneuerbaren Quellen gewinnen!“

24.11.2016

Haushalt 2016

Zum Haushaltsplan 2016 das Statement von B'90/ DIE GRÜNEN in Marienheide, vorgetragen auf der Ratssitzung am 24.11.15 von unserer Fraktionsvorsitzenden Kirsten Zander-Wörner

Kirsten Zander-Wörner


"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."


So steht es in unserer Verfassung. Da fragen wir uns: Was ist Würde, wer sind die Menschen, wer übt die staatliche Gewalt aus? Auf unsere Kommune heruntergebrochen bedeutet das: Seit neuestem geht die Gewalt von einem Bündnis aus CDU und FDP aus. Mit populistischen Anträgen haben sie den Haushaltsentwurf 2016 geändert. Ein Entwurf, der die Datei kaum wert ist, in der er gespeichert wurde.
Alle Aufgaben in unserer Gemeinde kosten Geld, die Frage ist nur wann!

  • Flüchtlinge:
    Wie gut, dass das Land nicht mehr schwarz-gelb regiert wird, so können sie leicht eine 100%ige Kostenübernahme der Landesregierung in den kommunalen Haushalt einbringen. Populistisch ist der Antrag, da bis zum Stichtag, dem 2.1.2016, die gesetzte Flüchtlingszahl von 156 Personen nicht erreicht werden wird. Diese sollen aber mit 100% Kostendeckung durch das Land in den Haushalt integriert werden, um die Grundsteuer B nicht erhöhen zu müssen. Auch eine Form der Integration! Man könnte auch 200% einsetzen und so unseren Haushalt sanieren! Momentan sollten wir realistisch von einer Kostendeckung von 80% ausgehen!

    In 2016 soll das Überhangskontingent an Flüchtlingen, das sich durch die Erstaufnahmeeinrichtung in Stülinghausen ergab, aufgebraucht werden. Die 2016 Aufzunehmenden lassen sich erst dem Haushalt 2017 anrechnen, darum werden sie nicht benötigt. Hier wird nicht verstanden, dass der Königssteiner Schlüssel Marienheide 0,086 % aller Flüchtlinge zuweisen wird. Die Bundesregierung selbst weiß nicht, wie viele Flüchtlinge sich heute bereits in Deutschland aufhalten. Wir sollten die Bürger nicht täuschen: Diese Aufgabe kostet Geld, auch in Marienheide. Die freiwillige Überhangsaufnahme hat es bisher ermöglicht, vorrangig Familien aufzunehmen. Insbesondere die „Familienpartei“ CDU dürfte in Erfahrung gebracht haben können, dass sich Familien deutlich leichter integrieren lassen als Alleinstehende.
    Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Wo bleibt bei diesen Plänen die Würde?
  • Straßenreinigung:
    Die Straßenreinigungsgebühren werden nur „vorerst“ so belassen, wie sie sind. Dass ihre Berechnung aus Rechtsgründen geändert werden muss, ist Fakt. Das dafür erforderliche Gutachten wird 40.000 Euro kosten- allerdings werden diese Kosten auf die Gebührenzahler in den Jahren nach 2016 umgelegt.
    CDU und FDP war es wichtig, - ich wiederhole mich ungern - diese Kosten nicht in die Grundsteuer B einfließen zu lassen, so dass die 735 v. H. des Vorjahres gehalten werden können.
  • Windkraft
    Positiv zu bewerten ist bei unserer neugefundenen „Ratskoalition“, dass sie zumindest die Sinnlosigkeit einer Potentialanalyse zur Windkraft verstanden hat. Eine solche Analyse der Raumstruktur wäre nur willkommen, wenn garantiert keine Flächen ausgewiesen würden. Davon kann aber nicht ausgegangen werden. Von daher ist es besser, es potentiellen Betreibern selbst zu überlassen, eine solche Studie in Auftrag zu geben.

  • Fazit:
    Mancher Orts wurden Grüne gesichtet, die unglaubliche Wahrheiten verbreiteten: Kommunale Aufgaben kosten Geld. Es darf nicht die Frage sein, wie die Kosten vertuscht werden, um damit den Haushalt in diesem Fall den von 2016 ausgeglichen erscheinen zu lassen. Oder nehmen wir uns in Marienheide ein Beispiel an VW und warten, bis der Schwindel auffliegt?
    Die Presse hat es schon bemerkt, und auch die Bürger werden es erkennen. Wir müssen den Tatsachen ins Auge blicken! Und uns nicht durch Tricks einen ausgeglichenen Haushalt vorgaukeln lassen.
    Denn letztlich zahlt immer der Bürger und leider trifft das meistens vor allem die, die am wenigsten sparen können: die Armen und die Kinder. Die Frage ist nur wann!
    Wir Grünen unterstützen den Konsolidierungsansatz des Bürgermeisters und sind bereit, durch eine moderate Anhebung der Grundsteuer B den dafür erforderlichen Haushaltsrahmen zu schaffen. Eine weitere Senkung der gedeckelten Ausgaben, durchschnittlich 4,3 Millionen Euro jährlich, um weitere 30000 Euro, wie CDU u. FDP es vorsehen, ist unrealistisch.
    Aber: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Deshalb stimmen Bündnis 90 / Die Grünen dem Haushaltsentwurf 2016 nicht zu!

26.08.2015

Freies öffentliches WLAN für Marienheide

Informationsveranstaltung Freifunk in den Heier Stuben

(siehe auch Aktion!)

Porträt Linn Rohr

Auf Einladung des grünen Ortsverbandes stellte Linn Rohr aus Meinerzhagen die Freifunk Idee vor. Der Einladung gefolgt waren neben interessierten Bürgern aus der Gemeindeverwaltung auch Hans-Dieter Schmitz, IT Fachmann der Gemeinde und Oliver Busch, Sozialamt sowie der stellvertretende Bürgermeister Sven Wottrich.

Heier Stuben Oliver Busch, Sven Wottrich 

Herr Rohr ist aktives Mitglied von Freifunk MK, einer Gruppierung des Freifunk Rheinland e.V. Dieser gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst flächendeckend einen kostenlosen Internetzugang für alle Bürger zu ermöglichen. Derzeit entstehen in mehr als 40 Orten solche Freifunk-WLAN-Netze, mit stark steigender Tendenz. Linn Rohr erläuterte neben den technischen Aspekten auch die juristische Seite. Mancher interessierte Bürger wird von der s.g. Störerhaftung abgeschreckt, die jeden Anschlussinhaber für die Internetnutzung rechtlich voll verantwortlich macht. Das ist beim Freifunk anders: der Verein ist als Provider registriert und unterliegt, genau wie alle anderen Internetanbieter, nicht der Störerhaftung. Freifunk registriert und protokolliert jedoch keine Nutzerdaten, deshalb kann auch kein Nutzer in Haftung genommen werden. Missbräuchliche Nutzungen sind jedoch noch nie festgestellt worden, stellte Linn Rohr klar.
Auch wurden Fragen nach der möglichen Strahlenbelastung durch die WLAN-Router gestellt. Rohr erläuterte, dass die Sendeleistung solcher Router max. 100 mW und damit etwa ein Zwanzigstel eines Handys betrage, eine gesundheitliche Gefährdung damit also unwahrscheinlich sei.

Freifunk

 

Bündnis90/ DIE GRÜNEN in Marienheide begrüßen und unterstützen diese Initiative aus dem Rathaus. Mittlerweile engagieren sich viele Kommunen und kommunale Versorger aktiv für die Freifunk Versorgung, denn neben den Vorteilen für sozial schwache Bürger stellt das freie WLAN Angebot auch einen attraktiven Service für die Innenstädte dar. Der Landtag NRW hat parteiübergreifend einen Antrag zur Unterstützung des Freifunk beschlossen, die grüne Landtagsfraktion fördert dieses bürgerschaftliche Engagement. Auch die GRÜNEN in Marienheide werden den Aufbau eines Freifunk Netzes in Bürgerhand finanziell unterstützen.

Für weitere Informationen stehen im Rathaus Herr Schmitz und Herr Busch zur Verfügung:

Hans-Dieter Schmitz      0 22 64/40 44-153
                                      hans-dieter.schmitz(at)gemeinde-marienheide.de

Oliver Busch                   0 22 64/40 44-168
                                      oliver.busch(at)gemeinde-marienheide.de

15.08.2015

Grünes Sommerfest 2015

 

entspannte Atmosphäre am Heier Platz

 

Das Wetter spielte mit, die Band spielte etwas kurz, aber mit viel Spaß und die Heier Stuben lieferten die Getränke und Würstchen- also alles im grünen Bereich auf dem Sommerfest der Heier Grünen.

Download Broschüre  Hier klicken für den aktuellen Flyer!

Auch unser Bürgermeister Stefan Meisenberg schaute kurz vorbei, und der unabhängige Landratskandidat Jörg Bukowski war unserer Einladung gefolgt und stand für viele Gespräche über die oberbergische Kommunalpolitik zur Verfügung. Seine Vorschläge für eine Kreisverwaltung mit neuem Schwung gefallen nicht nur uns- auch viele Mitglieder von CDU und FDP kritisieren das Finanzgebaren der Kreisverwaltung. Ohne Kreisumlage wäre der Marienheider Haushalt ausgeglichen! Es wird also höchste Zeit für den neuen Landrat, die Ausgabenpolitik des Oberbergischen Kreises kritisch zu durchforsten. Jörg Bukowski trauen wir das zu.

Konrad Gerards, Jörg Bukowski, Kirsten Zander-Wörner und Stefan Meisenberg

Grünen-Kreissprecher Konrad Gerards, Landratskandidat Jörg Bukowski,
OV Sprecherin Kirsten Zander-Wörner und Bürgermeister Stefan Meisenberg

Etliche Mitglieder und Freunde nutzen die Gelegenheit, um in lockerer Atmosphäre auf ein Bier und ein Würstchen in den Heier Stuben vorbeizukommen. Viele hatten ihre Kinder mitgebracht, so daß es atwas lauter zuging am Affenfelsen auf dem Heier Platz...

Insgesamt ein Abend, der Lust auf eine Wiederholung macht.

26.06.2015

Bürgermeister zu Besuch bei Bündnis90/ Die Grünen

Lebhafte Diskussion beim Treffen des Ortsverbands Marienheide

 

Am Mittwoch, 24.Juni, kam Marienheides Bürgermeister Stefan Meisenberg auf Einladung von Sprecherin und Fraktionsvorsitzender Kirsten Zander-Wörner zum OV Treffen an der Brucher Talsperre. Auf der Tagesordnung standen die in den letzten Monaten diskutierten Fragen rund um die Ortskernentwicklung und die Einzelhandelspläne an der Bahnhofsstrasse.

Marienheides Bürgermeister MeisenbergZwei Stunden lang erläuterte Meisenberg die bisherige Entwicklung und die vom Gemeinderat beschlossene Vorgehensweise. Er stellte sich dabei auch den kritischen Fragen zu den im Raum stehenden Vorwürfen einer Begünstigung der Engelskirchener Firma Jaeger, die schon umfangreiche Grundstückskäufe für einen großen HIT-Markt in der Bahnhofstrasse getätigt hat. Er versicherte, die Verwaltung habe hier keinerlei Zusagen gemacht, es gelte für jeden Investor der Bebauungsplan von 2009. Dieser legt eine Begrenzung der zulässigen Verkaufsfläche auf 1.400m² fest. Nun werde auf Grundlage des vom Planungsbüro Jansen  erarbeiteten Einzelhandelskonzeptes ein Planungsverfahren mit der etwas missverständlichen Abkürzung IHK durchgeführt. Dieses „Integrierte Handlungs Konzept“ beziehe alle relevanten Akteure ein, sehr großer Wert werde auf die Beteiligung der Öffentlichkeit gelegt.

Aus den Reihen der Grünen kamen Anregungen, wie die Bürgerbeteiligung aussehen kann, denn Marienheide hat in dieser Hinsicht bisher wenig positive Erfahrungen gemacht.  Meisenberg sagte zu, alle Ideen und Vorschläge im Sinne einer echten Teilhabe der  Bürger zu prüfen. „Es gibt jetzt die Chance, den Ortskern als Nahversorgungszentrum weiter zu entwickeln, da sind mir zwei Investoren lieber als die langen Jahre des Stillstands.“ Zudem sei das Handlungskonzept die Voraussetzung, um Fördermittel aus der Städtebauförderung beantragen zu können, ohne die Marienheide als Kommune im Stärkungspakt überhaupt nichts bewegen kann.

13.05.2015

Bahnhofsstrasse

    Moderator Detlev Rockenberg

 

Am 13.Mai fragten wir im Rahmen unseres regelmäßigen OV Treffens:

Wie soll sich der Ortskern entwickeln? Konzepte für die Bahnhofsstraße gesucht!

Dazu waren zwei VertreterInnen der Grundstückeigentümer an der Bahnhofsstraße eingeladen, die bereits vor einigen Wochen der Marienheider Kommunalpolitik eigene Ideen und Vorschläge für die Entwicklung der Bahnhofsstraße vorgestellt hatten. An diesem Abend erläuterten Ulrich Lichtinghagen und Claudia Trommershausen in der öffentlichen Veranstaltung noch einmal vor den anwesenden Mitgliedern und Bürgern ihre Vorstellungen. Detlev Rockenberg moderierte die Diskussion, in der eines schnell klar wurde: das Bahnhofsviertel darf nicht so bleiben, wie es ist. Allerdings stießen die Anfang März in der Lokalpresse vorgestellten Pläne der Engelskirchener Firma Jaeger für einen Verbrauchermarkt mit 2.500 m² Verkaufsfläche auf deutliche Kritik: „zu weit weg vom Zentrum, schädlich für den Einzelhandel, eine Nummer zu groß für Marienheide“, so lauteten die Kommentare der Teilnehmer.

Die Eigentümergemeinschaft Lichtinghagen/ Trommershausen favorisiert eine kleinteiligere Lösung, durch die ihre zentrumsnahen, teilweise brachliegenden Grundstücke gewerblich, aber auch mit Wohnungen bebaut werden könnten. Gedacht ist an die ebenerdige Ansiedlung von 2-3 Verbrauchermärkten mit nicht mehr als 800 m², die auch seniorengerechte Appartements in einer zweiten Ebene möglich machen- treppenlos erreichbar über den höherliegenden Abschnitt der Landwehrstraße. Wichtig für eine solche Konzeption ist allerdings ein attraktiver Vollsortimenter als „Ankermarkt“ für das ganze Quartier. Hierzu gibt es Ideen für einen Neubau des existierenden REWE Marktes mit einer einladenden, hellen Holzkonstruktion.

Allerdings wurde in der Diskussion eines sehr deutlich: die zwei konkurrierenden Konzepte lassen sich nicht einfach kombinieren, dazu sind die Interessen der Investoren zu verschieden.
Die Ratsvertreter von B’90/ Die Grünen betonten jedoch, dass es noch keinerlei Festlegung von Seiten der Politik gebe, alles sei noch offen. Wichtig sei jetzt, dass sich der Rat seine Entscheidungshoheit nicht aus der Hand nehmen lasse und Fehler der Ortskern“sanierung“ der 1970er Jahre nicht wiederholt werden. Die vom Gemeinderat einstimmig beschlossene Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes durch das Kölner Planungsbüro Dr. Jansen muss jetzt so offen wie möglich umgesetzt werden. Die Grünen in Marienheide werden sich dafür einsetzen, dass dabei die Bürger umfassend beteiligt werden- im Interesse eines zukunftsfähigen Marienheider Ortskerns.  

11.02.2015

Biomassehof Marienheide

Anke und Bernd Rosenbauer



Ihr Projekt "Biomassehof Marienheide" stellten die Bauherren Rosenbauer beim OV-Treffen am 11. Februar in Rogers's Restaurant an der Brucher Talsperre vor. Bernd Rosenbauer ist als Förster und ehrenamtlicher Vorsitzender der Energiegenossenschaft Lieberhausen ein absoluter Experte für das Thema "Energie aus nachwachsenden Rohstoffen". In Lieberhausen bei Bergneustadt werden fast 100 Wohnhäuser über ein Fernwärmenetz mit Heizenergie aus heimischen Wälder versorgt. Mit einer großdimensionierten Hackschnitzelfeuerung in genossenschaftlichem Eigentum sparen die Bürger dort etwa 600,- Euro jährlich an Heizkosten pro Haushalt.
Die Anlage hat sich sehr gut bewährt, so daß weitere Projekte mit Hackschnitzeln aus Lieberhausen versorgt werden, u.a. das Heizkraftwerk auf dem Gummersbacher Steinmüllergelände. Bernd Rosenbauer sieht das große Potential in unserer Region und hat sich deshalb nach Möglichkeiten für eine Ausweitung der Hackschnitzel- und Brennholz-Produktion umgeschaut. Fündig geworden ist er im Gewerbegebiet Griemeringhausen, daß aufgrund seiner exponierten Lage ideale Bedingungen für eine natürliche Vortrocknung des Holzes bietet. Dort soll eine große Halle mit einem 600 kW Solardach gebaut werden, in der Halle stehen die Anlagen zur Holzaufbereitung und Trocknung. Die dafür benötigte Warmluft wird auch über Hackschnitzel erzeugt, denkbar ist auch eine Versorgung von Gewerbe- oder Privatgebäuden- "sofern ein solches Interesse besteht", so Bernd Rosenbauer. "Die Umsetzung des Bauvorhabens wird in den nächsten Jahren schrittweise erfolgen, denn der Markt entwickelt sich und wir mit ihm!"

Infostand 11.10.2014 am Bahnhof Marienheide


--> Mehr dazu <--



Interesse wecken - informieren!
Europäische Bürgerinitiative

18.08.2014

Wallfahrtsort Marienheide?

Arme Gemeinde Marienheide

Die CDU-Fraktion hat einen Vorschlag des katholischen Pfarrgemeinderats aus dem Jahr 2012 aufgegriffen und als Antrag in den Rat eingebracht: die Gemeinde soll in Zukunft offiziell den Namenszusatz „Wallfahrtsort“ führen.

Grundlage dazu ist die 2011 geänderte Gemeindeordnung NRW, die es Kommunen erlaubt, Bezeichnungen zu führen, „die auf der Geschichte oder der heutigen Eigenart oder Bedeutung der Gemeinden beruhen“. Wipperfürth nennt sich seitdem „Hansestadt Wipperfürth“, Hückeswagen mochte nicht nachstehen und führt nun den Zusatz „Schloss-Stadt“. Auf der Suche nach einem Namensprädikat für Marienheide kamen nun die Christdemokraten auf die seit dem Mittelalter belegte Marien-Wallfahrt.

Historischer Atomwaffenstandort Marienheide

Wir haben diesen Antrag im Ortsverband diskutiert und halten ihn aus Sicht der katholischen Pfarrgemeinde für verständlich. Man reagiert auf die seit Jahren sinkenden Zahlen der Wallfahrtsteilnehmer und möchte die Öffentlichkeit schon am Ortseingang an diesen alten religiösen Brauch erinnern. Aber reicht das aus, um Marienheide in der öffentlichen Wahrnehmung zu kennzeichnen? Wir denken, dass ein solcher Zusatz zum Ortsnamen von allen Bürgern gewünscht und akzeptiert sein sollte, unabhängig von Alter, Weltanschauung oder Religion. Wir sehen nicht, dass der Wallfahrtsbrauch ein Alleinstellungsmerkmal für Marienheide ist, wie die CDU in Ihrem Antrag schreibt. Er ist ein Aspekt der Marienheider Geschichte, aber es gibt auch eine Reihe anderer Merkmale, die man in diesem Zusammenhang nennen könnte; keines dieser Attribute kann aber den Anspruch erfüllen, unsere Gemeinde treffend zu charakterisieren. Wir meinen, auch auf die Bezeichnung „Wallfahrtsort“ trifft dieser Anspruch nicht zu.

Wir werden den Antrag der CDU deshalb nicht unterstützen!

 

Feilenhauerdorf Marienheide

 

Weitere Namens-Vorschläge für unsere Gemeinde nehmen wir gerne entgegen: sebastian.schaefer@gruene-marienheide.de

Grüne Ratsfraktion steht


Am 24.6.2014 fand die konstituierende Sitzung des Gemeinderats statt. Unsere beiden gewählten Ratsmitglieder Kirsten Zander-Wörner und Christel Kirkes hatten sich im Vorfeld mit den anderen Parteien auf eine gemeinsame Liste zur Wahl der Bürgermeister und der Ausschuss-Vorsitzenden verständigt.
Gleichzeitig stimmten wir im Ortsverband die Besetzung der Ausschüsse ab. Den Fraktionvorsitz übernimmt die OV-Sprecherin Kirsten Zander-Wörner, die B'90/Die Grünen auch im Haupt- und Finanzausschuss vertritt. Den Bau-, Planungs- und Umweltausschuss übernimmt Christel Kirkes, einen 2. Sitz in diesem Ausschuss trat die SPD an uns ab. Diesen besetzt Detlev Rockenberg als sachkundiger Bürger (Vertreter sind Seb Schäfer und Michael Schmitz). Für den Schul-, Sport-, Kultur- und Sozialausschuss ist Matthias Wörner als sachkundiger Bürger nominiert, seine Vertreterin ist Anette Kulosa-Regh. Im Rechnungsprüfungsausschuss wird Christel Kirkes die Position der Grünen in Marienheide einnehmen. Sie und Kirsten Zander-Wörner vertreten sich in den Ausschüssen jeweils gegenseitig.

Die gemeinsame Liste aller im Rat vertretenen Parteien wurde einstimmig angenommen. Kein schlechter Start für den neuen Gemeinderat!

Erfolgreiche Arbeit vor Ort


Norwich Rüße engagiert sich für die Schafhaltung

 

Auf Einladung der Interessengemeinschaft Oberbergischer Schafhalter (IGOS) hatte am 11.10.2013 der Landtagsabgeordnete von B'90/ Die Grünen , MdL Norwich Rüße, Marienheider Landwirte besucht. (Bericht auf dieser Seite). Begrüßt wurde er u.a. von Helmut Schäfer, Fraktionsvorsitzender im Kreistag, und den Mitgliedern des grünen Ortsverbandes Karin Viesteg und Seb Schäfer, selber Schafhalter in Marienheide. Auf den Betrieben und in einer anschließenden Diskussion wurden dem Abgeordneten die aktuellen Probleme und Schwierigkeiten für die Schafhaltung im Oberbergischen erläutert. Der Besuch zeigte Wirkung: Norwich Rüße, der selber Landwirt im Kreis Steinfurt ist, formulierte einen Antag an den Landtag, in dem diese Problematik dargestellt wurde und Lösungsansätze und Forderungen an die Politik dargestellt sind. Der Antrag "Die Zukunft der Schafhaltung in Nordrhein-Westfalen sichern und neue Perspektiven eröffnen!" wurde am 4.6.14 im Landtag von allen Parteien unterstützt und einstimmig angenommen.

Pressemeldung Antrag

7,52% - ein erfreuliches Wahlergebnis!

Die Kommunalwahl am Sonntag brachte den Grünen Marienheide zwei Sitze im Rat.
"Wir bedanken uns bei den Bürgerinnen und Bürgern!"


Nach 15 Jahren ohne grüne Beteiligung wollen wir uns wieder einmischen. Die Chancen dafür sind gut: der Gemeinderat in Marienheide wird deutlich bunter, wir erhoffen uns lebendige Diskussionen. Mit 73,87% der gültigen Stimmen hat der von uns unterstützte neue Bürgermeister Stefan Meisenberg ein deutliches Votum der Marienheider Bürger hinter sich, das bedeutet eine starke Position für ihn. Wir setzen auf den Dialog, mit den anderen Parteien, mit der Verwaltung unter Stefan Meisenberg und vor allem mit den BürgerInnen und Bürgern. Wir bedanken uns bei allen Wählern, die uns einen solchen Vertrauensvorschuss gegeben haben! Und: wir können noch Unterstützung gebrauchen! Schauen Sie einfach mal unverbindlich bei einem unserer OV Treffen vorbei, Termine finden Sie rechts.

2 Sitze für die Grünen


Die beiden Sitze im Rat werden wir mit zwei starken Frauen besetzen: Kirsten Zander-Wörner sowie Christel Kirkes. Unser 2. OV-Sprecher Oliver Hoen ist leider erkrankt und hat den Verzicht auf sein Ratsmandat erklärt. Wir wünschen Oliver gute Besserung!



                  Platz 1             Platz 2

                  Kirsten Zander-Wörner                 Christel Kirkes


 

Wahlkampf: wir sind dabei!


 

Wahlstand in Marienheide-Rodt

Unsere Wahlkreiskandidaten

Liebe Erstwählerin und lieber Erstwähler

                                                                  

am 25. Mai ist Europawahl und Du kannst zum ersten Mal Deine Stimme abgeben. Eine gute Gelegenheit für Dich Einfluss zu nehmen. Denn am Wahltag wird auch über Deine Zukunft entschieden.

 

Was wird gewählt?

Bei der Europawahl wählen die Bürgerinnen und Bürger Europas die Abgeordneten für das Europäische Parlament. Das EU-Parlament erlässt gemeinsam mit dem Europäischen Rat Gesetze, die dann in allen 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gelten.

 

In welchem Europa willst Du leben?

Das Projekt Europa ist ein einzigartiger Erfolg, der ein Zusammenleben in Frieden und Freiheit ermöglicht. Aber es gibt noch viel zu tun: Wir wollen bewahren, was gut ist, und ändern, was falsch läuft. Die EU muss besser werden und genau dafür treten wir GRÜNE an.

Bei der Europawahl entscheidest Du darüber mit, ob wir in ganz Europa den Atomausstieg schaffen oder die nukleare Gefahr bestehen bleibt. Ob Schluss ist mit Tierquälerei und Gentechnik in unserem Essen. Ob unsere Daten den großen Konzernen gehören oder uns. Und natürlich entscheidest Du auch, ob Europa endlich wirksam gegen die globale Erhitzung kämpft, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen bedroht. 

Du bestimmst mit, in welchem Europa wir zukünftig leben. Jede Stimme für eine demokratische Partei ist eine Stimme gegen Rechtspopulisten und Nazis. Wir finden: Hass und Vorurteile haben in Europa nichts zu suchen!

 

Du hast die Wahl – schon jetzt!

Du hast am 25. Mai schon was vor? Wählen kannst Du schon jetzt – ganz unkompliziert per Brief. Wie das genau geht, erfährst Du unter gruene.de/briefwahl.

 

Mehr Informationen im Netz

Willst Du noch mehr über uns erfahren? Auf gruene.de bekommst Du viele Informationen zu unseren Themen und Aktionen.

 

Oder besuch' uns auf Facebook: www.facebook.com/B90DieGruenen

 

Viele Grüße,

 

DIE GRÜNEN

PS: Wir nehmen den Datenschutz ernst. Wir haben die Daten der Erstwählerinnen und Erstwähler beim Meldeamt angefragt. In diese Informationen können wir gemäß dem Landesmeldegesetz Einblick erhalten. Die uns übermittelten Daten beinhalten Familiennamen, Vornamen und Anschriften. Wir verwenden Deine Daten ausschließlich für diesen Brief. Aus unserem Selbstverständnis heraus und aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen löschen wir die Daten hiernach fristgemäß.

Marienheider Ortsverband rüstet sich für den Wahlkampf

Die Kommunalwahl 2014 in Marienheide soll nach 15 Jahren „Ratlosigkeit“ unserem wieder auferstandenen Ortsverband den Einzug in den Rat bringen.

„Dafür müssen wir natürlich unsere Ideen auch in die Öffentlichkeit tragen“, äußert sich Kirsten Zander-Wörner, OV-Sprecherin. „der Schaukasten am Cafe Schmidt ist eine unserer Möglichkeiten, Präsenz zu zeigen.“
Dieser ist neu bestückt mit deutlich sichtbarem Logo auf digital gedruckter UV-beständiger Folie, von weitem gut lesbar. Außerdem gibt es immer Hinweise auf die nächsten Treffen. Diese waren zunächst für jeden zweiten Mittwoch im Monat angesetzt, jetzt zur aktuellen Kommunalwahlvorbereitung wird  vierzehntägig im alten Bahnhof getagt. Es gibt viel zu organisieren, außerdem ist es unser oberstes Bedürfnis, Informationen aus erster Hand zu bekommen.
Alle Treffen sind öffentlich, dies soll Transparenz und Bürgernähe garantieren.

Mit der Unterstützung von Stefan Meisenberg als Bürgermeisterkandidat erhoffen wir uns einen positiven Neustart für die Gemeinde Marienheide.

Die Einigung mit den Fraktionen von CDU, FDP und UWG auf ihn als gemeinsamen Kandidaten ist ein guter erster Schritt hin zu einer konstruktiveren Zusammenarbeit im Gemeinderat. Wir werden dafür arbeiten, daß auch in der Verwaltung mit einem neuen Bürgermeister bürgerfreundlich und vertrauensvoll zusammengearbeitet wird, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger von Marienheide.
 

Bahnstrecke zwischen Marienheide und Meinerzhagen wieder in Betrieb!

Als 1986 die Zugverbindung zwischen Marienheide und Meinerzhagen eingestellt wurde schien das endgültig. Ein Jahr später war auch Marienheide nicht mehr über die Schiene erreichbar, die sinkenden Fahrgastzahlen ließen die Stillegung unvermeidlich erscheinen. Nur wir von den GRÜNEN setzen uns schon damals für den Erhalt vor allem des Schienennetzes, aber auch des Personenverkehrs ein. Ein öffentlicher Nahverkehr macht ohne die Schiene keinen Sinn, davon waren und sind wir überzeugt.
Bereits im gleichen Jahr 1986 beantragte unser grünes Kreistagsmitglied Volkmar Sitte die Reaktivierung der Strecke nach Meinerzhagen- alle anderen Parteien lehnten das ab! Auszug Niederschrift

 

RB 25 in Meinerzhagen

Seit dem 27.2.2014 -nach 28 Jahren- findet nun wieder ein regulärer Personenverkehr zwischen Marienheide und Meinerzhagen statt. Es wird noch gebaut in Meinerzhagen, der Bahnhof in Marienheide ist weitgehend fertiggestellt, wenn auch z.B. der Fahrkartenautomat z.Zt. noch kaum erreichbar ist. Auch der Ausbau in Gummersbach ist noch nicht fertig, aber mit der Reaktivierung der Strecke Marienheide-Meinerzhagen ist das Märkische Sauerland an das Oberbergische und auch an die Rheinschiene angebunden. Eine Weiterführung der Strecke über Brügge nach Hagen ist beschlossen und wird voraussichtlich ab 2017 Realität. Somit wird dann die Fahrt von Marienheide ins Ruhrgebiet oder weiter Richtung Norden ohne den Umweg über Köln möglich.

Um auf die Bedeutung der Schiene für ein klimafreundliches Verkehrskonzept hinzuweisen, veranstalteten Bündnis90/ Die Grünen schon mehrfach Sonderfahrten auf der stillgelegten Strecke nach Brügge. Hier einige Bilder von der zugewucherten Strecke  2002:

Sonderfahrt 2002   Sonderfahrt 2002

Sonderfahrt 2002 in Börlinghausen   

Am Bahnübergang in Börlinghausen

Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahlen gewählt

Angelika Vogel zur Spitzenkandidatin der Grünen Oberberg gewählt-

Seb Schäfer kandidiert in Marienheide für den oberbergischen Kreistag

 

Auf der öffentlichen Kreisversammlung am Samstag, den 15.Januar 2014 in Wiehl trafen sich fast 50 Grüne im Hotel Platte, um die Reserveliste für den Kreistag aufzustellen und die Kreiswahlbezirke zu besetzten. Zunächst legte die grüne Kreistagsfraktion eine Bilanz der Wahlperiode 2009 – 2014 vor. Auch aus der Opposition heraus habe man einige Erfolge vorzuweisen. So sei z.B. aktuell die Einführung des Halbstundentaktes bei der RB 25 auf einen grünen Antrag im Kreistag und im Engelskirchener Rat zurückzuführen. Die Beteiligung der Kommunen bei der Aufstellung der Kreishaushalte wurde gemeinsam mit der SPD und mit Unterstützung der Bürgermeister gegen den erbitterten Widerstand von Verwaltungsspitze und SchwarzGelb durchgesetzt. Der Aufbau eines „Netzwerks gegen Rechts“ wurde zunächst in 2009 von CDU/FDP abgelehnt, dann aber am 15.12.2011 – nach Bekanntwerden der NSU-Morde – doch beschlossen. Leider glänzte in den Gremien des Netzwerks die CDU in der Regel mit Abwesenheit. Die Beteiligung der Landwirtschaftsverbände und der Natur- und Umweltschutzverbände beim LEP-Verfahren wurde durch grüne Initiative gegen eine widerwillige Kreistagsmehrheit durchgesetzt. Die Wiederbelebung des Bergischen Landschaftstages wurde durch die Hintertür wieder eingeführt. Somit wurde ein grüner Antrag im Kreistag zwar abgelehnt, ein Jahr später durch die Bereitstellung von Mitteln im Nachtragshaushalt kommt er jetzt doch zur Umsetzung. Zur Bilanz gehört natürlich auch, dass viele Initiativen der Opposition von SchwarzGelb abgeschmettert wurden. Hinsichtlich einer Verwaltungsmodernisierung sei man in den letzten Jahren keinen Schritt weitergekommen. Ein Klimaschutzkonzept für den Kreis werde rigoros abgelehnt. Alle grünen Initiativen für Verbesserungen beim ÖPNV und SPNV wurden bisher brüsk zurückgewiesen. Besetzungen von Spitzenpositionen bei der Verwaltung werden vom Landrat in Hinterzimmern mit CDU/FDP ausgekungelt. Größtes Qualifikationskriterium sei in der Regel das „richtige“ Parteibuch. SchwarzGelb habe fünf Jahre jeden Gestaltungswillen vermissen lassen, keinen einzigen Antrag zu einem Kreishaushalt eingebracht und sich darauf beschränkt, Initiativen der Opposition abzuwehren. Deshalb sei es höchste Zeit, dass auch im Kreistag SchwarzGelb abgelöst wird.   Fraktionssprecher Helmut Schäfer gab das Ziel vor, dass die Grünen mit einem zweistelligen Wahlergebnis einen wichtigen Beitrag zum Politikwechsel leisten wollen.

 

In den anschließenden Wahlen zur Kreisreserveliste wurde Angelika Vogel und Helmut Schäfer als Spitzenkandidaten nominiert. Auf Platz 3 folgt Andrea Saynisch aus Nümbrecht, die das erste Mal für den Kreistag kandidiert. Robert Nietsch (28 Jahre), Sprecher der Grünen Jugend Oberberg konnte sich auf den  aussichtsreichen Listenplatz 6 durchsetzen.  Aber auch um die Listenplätze 3, 5 und 7 bewarben sich mehrere Kandidatinnen „Mit alten Hasen,“ so Konrad Gerards, „als auch mit neuen, jungen Kandidaten wollen wir gestärkt im neuen Kreistag antreten. Außerdem wollen wir wieder mit mindestens 6 Grünen im Kreistag vertreten sein. Und um eine andere Politik zu ermöglichen, brauchen wir andere Mehrheiten im Kreistag.“  

 

Grüne Bewerber Reserveliste Kreistagswahl 2014

(Platz 1- 10) Auf dem Photo von links nach rechts sind: Vordere Reihe: - Andrea Saynisch, Nümbrecht, Platz 3 - Angelika Vogel, Morsbach, Platz 1 - Elisabeth Pech-Büttner, Radevormwald, Platz 7 - Elke Zakaria, Wiehl, Platz 9 - Heike Prößler, Reichshof, Platz 5 Hintere Reihe: - Rainer Gottschlich, Nümbrecht, Platz 8 - Jürgen Grafflage, Nümbrecht, Platz 4 - Robert Nietsch, Engelskirchen, Platz 6 - Helmut Schäfer, Engelskirchen, Platz 2 - Egbert Sabelek, Hückeswagen, Platz 10   Weiter Plätze der Reserveliste: - 11: Bernadette Reinery-Hausmann, Morsbach - 12: Michael Braun, Reichshof - 13: Claudia Hein, Waldbröl - 14: Konrad Gerards, Gummersbach - 15: Sabine Grützmacher, Gummersbach

Bürgermeisterkandidat zu Gast bei den Grünen in Marienheide

Marienheide: Der Ortverband Bündnis 90/DIE GRÜNEN hatte auf seiner Mitgliederversammlung am 15.1.2014 Stefan Meisenberg zu Gast. Im alten Bahnhof Marienheide stellte sich der angehende Bürgermeisterkandidat den Ortsverbandsmitgliedern und Gästen vor. Nach einer Darstellung seines Lebenslaufes und seinen Plänen als neuer Bürgermeister für Marienheide, begegnete Stefan Meisenberg sachkundig den vielschichtigen Fragen: Warum tun Sie sich diesen Job an?  Wie stehen Sie zu der Erschließung von neuen Gewerbegebieten? Gibt es eine Möglichkeit, die Windkraft in Marienheide weiter auszubauen? Wie sieht Marienheide 2018 mit einem Bürgermeister Meisenberg aus? Meisenberg ging auf alle Fragen ein: „Herausforderungen nehme ich immer gerne an, und ich glaube, dass ich die nötige Erfahrung mitbringe, um Marienheide in den nächsten Jahren zu helfen und aus dem Haushaltsdefizit heraus zu führen.“

Im Anschluss an den Besuch beriet die Mitgliederversammlung, ob sie seine Kandidatur mittragen würden. Nach langer und intensiver Diskussion wurde einstimmig beschlossen, Herrn Meisenberg als Bürgermeisterkandidaten zu unterstützen. Ausschlaggebend war die langjährige Erfahrung als Kämmerer in verschiedenen Kommunen und zum anderen, aufgrund der Querelen im Rat in den letzten Jahren, einen Bürgermeisterkandidaten zu haben, der von allen Parteien getragen wird. Natürlich erhoffen wir uns in der Zukunft auch mehr ökologische und soziale Themen mit ihm als neuen Bürgermeister umsetzen zu können.

Ein hoffnungsvoller Ausblick auf eine konstruktive Ratsarbeit in der Zukunft.

Vor-Wahl-Party der Grünen Marienheide

Im alten Bahnhof in Marienheide fand am 21.9.2013 die Vor-Wahl-Party, organisiert vom Ortsverband Marienheide statt.
Den musikalischen Auftakt machte die Schülerband der Gesamtschule Marienheide. Besonders rührend wurde die Stimmung als die Sängerin Valentina für ihren Opa, der an diesem Tag Geburtstag feierte, „Happy Birthday“  anstimmte. Grüne Jugend, Mitglieder aus dem gesamten oberbergischen Kreis und natürlich Marienheider Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt.

Michael Braun, der Direktkandidat für den Oberbergischen Kreis,  berichtete vom Wahlkampf und  fasste einige Schwerpunkte der Grünen Politik zusammen. Anhand akuter Missstände zeigte er, wie notwendig politisches Engagement ist. So nannte er die Tatsache, dass Futtermittel der Tiere hiesiger Betriebe teilweise in Südamerika angebaut werden.

Als  Gast erschienen war auch Dr. Roland Adelmann von der SPD (Südkreis), auch er genoss sichtlich die freundliche Atmosphäre.
Die Musik der Kölner Liveband Dezibel begeisterte die Anwesenden. Wichtige Gespräche konnten unterdessen noch draußen geführt werden. „Die Energiewende gehört zu der Politik der Gegenwart wie viele andere ernste Themen“,  sagte Kirsten Zander-Wörner, Sprecherin des Ortsverbandes Marienheide, „aber Politik darf auch Spaß machen!“

Das Wahlergebnis  am nächsten Tag enttäuschte natürlich, spornt jedoch auch an, sich weiter für Grüne Ziele stark zu machen.

Das nächste Treffen des OV der Grünen Marienheide findet statt am Mittwoch, den  9. Oktober um 20 Uhr im alten Bahnhof Marienheide.

Vor Wahl Party

Bundestagswahl 2013 Marienheide

Erststimmen:

CDU: 4177 (3692), SPD: 2146 (2009), FDP: 130 (662), Grüne: 335 (454), Linke: 295 (436), Piraten: 115 (-), NPD: 70 (83), AfD: 222 (-) Einzelbewerber: 15 (14).

Zweitstimmen:

CDU: 3629 (3012), SPD: 1915 (1690), FDP: 383 (1238), Grüne: 471 (604), Linke: 378 (510), Piraten: 108 (95), NPD: 74 (70),Rep: 7 (17), Bündnis 21/RRP: 3 (12), Volksabstimmung: 15 (9), ÖDP: 11 (6), MLPD: 0 (0), BüSo: 1 (1), PSG: 0 (1),AfD: 423 (-), BIG: 0 (-), pro Deutschland: 21 (-), Die Rechte: 0 (-), Freie Wähler: 27 (-), Partei der Nichtwähler: 9 (-), Partei der Vernunft: 8 (-), Die Partei: 21 (-).

Endlich ist es soweit!

Wir laden alle ganz herzlich zu unserer Vor Wahl Party ein.

Trefft uns! Wahlstand in Marienheide Rodt

Oliver Hoen und Kirsten Zander-Wörner vertraten unseren Ortsverband.
16 ° c und Regen - kurzerhand musste der schöne grüne Sonnenschirm als Regenschirm herhalten doch das tat der guten Laune keinen Abbruch.
Erst gegen Mittag wurde es freundlicher und Passanten verweilten für informative Gespräche am Stand.
Vertreter von SPD und FDP waren ebenfalls vor Ort. Die Stimmung der Mitglieder der verschiedenen Parteien empfand ich als sehr freundlich.
Kirsten zander-Wörner: „Natürlich sind wir Grünen noch nicht im Rat, ich gehe aber davon aus, dass sich dieses bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr ändern wird.“

Unser Schaukasten

Endlich ist es soweit, unser Schaukasten erstrahlt in einem neuen frischen Grün.
Solarlampen sorgen auch abends für eine gute Beleuchtung.
Wir freuen uns sehr!

17.8.2013 Wahlstand "Am alten Bahnhof Marienheide"

Trefft uns!
Am 17.8.2013 hatte der Ortsverband Marienheide von 10.00  - 14.00 Uhr einen Stand am alten Bahnhof in Marienheide.
Die Grüne Jugend www.gruene-jugend.de  war ebenfalls vor Ort.
Weitere Wahlstände sind geplant.

13.02.2013

Vorstand gewählt

Marienheide Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen

Am 13.2. wählte der Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen Marienheide im Strandhaus in Müllenbach seinen Vorstand. Einstimmig wurden als Sprecherin Kirsten Zander-Wörner und als Sprecher Oliver Hoen gewählt. Ebenfalls einstimmig wurde Detlev Rockenberg zum Kassierer bestimmt. Als Beisitzende wurden Karin Viesteg und Sebastian Schäfer berufen.

Der Ortsverband Marienheide Bündnis 90 / die Grünen lädt jeden 2. Mittwoch im Monat alle Interessierten um 20.00 Uhr zu seinen Sitzungen im Strandhaus ein. Nähere Informationen unter www.gruene–marienheide.de.

 

Der neue OV Grüne Marienheide

v.L.n.R.: Karin Viesteg, Detlef Rockenberg, Kirsten Zander-Wörner und Sebastian Schäfer

Wir sind wieder da!

Nach 13 Jahren ohne aktive Mitarbeit in der Marienheider Kommunalpolitik sehen wir die Möglichkeit, unseren Ortsverband von Bündnis90/ DIE GRÜNEN neu aufzubauen.

Dafür können wir noch weitere Mitstreiter brauchen. Wollen auch Sie in Ihrer Heimatgemeinde mitreden? Wenn Sie die Gemeindepolitik im bündnisgrünen Sinne mitgestalten wollen, wenn Sie in unserer Gemeinde Marienheide mitbauen wollen an der Bürgergesellschaft der Zukunft, dann sprechen Sie uns an:


Detlev Rockenberg

Email detlev.rockenberg@gruene-marienheide.de

Telefon  02264- 7180


Sebastian Schäfer

Email sebastian.schaefer(at)gruene-marienheide.de

Telefon 02264-1585



Kirsten Zander-Wörner    

Email kirsten.zander-woerner(at)gruene-marienheide.de

Telefon 02264-286940

 

Oliver Hoen

Email oliver.hoen(at)gruene-marienheide.de

Telefon 02264-287103


 

Wir treffen uns am

23.01.13 um 20.00 Uhr

in der Gaststätte „Strandhaus“ in Marienheide-Müllenbach

Als sich der Ortsverband Marienheide 1984 gründete, war Helmut Kohl seit 2 Jahren Bundeskanzler. Umweltpolitik war ein Reizthema, die Friedensbewegung gewann an Gewicht, und Joschka Fischer wurde erster grüner Umweltminister in Hessen. In Marienheide lagerten noch Atomwaffen, der Zugverkehr nach Remscheid wurde eingestellt. Wir traten zur Kommunalwahl an, um grünen Themen in der Gemeinde mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen - und wir eckten überall an damit. Christian Gätcke war Gemeindedirektor, und die Haushaltslage war schon damals miserabel. Bei der Kommunalwahl 1989 zogen dann mit Detlev Rockenberg und Lutz Schnitzler die ersten zwei GRÜNEN Vertreter in den Gemeinderat ein. Unsere Themen zu dieser Zeit hießen u.a. Müllvermeidung, Einrichtung der Gesamtschule und Verkehrspolitik. Manches konnten wir erreichen und mitgestalten, bei vielen anderen Themen  ließen uns die anderen Fraktionen gegen eine Wand laufen. Aber wir haben doch in dieser Zeit viele umweltpolitische Akzente in der Gemeinde gesetzt. Zum Beispiel ist durch unsere Initiative die Bahnstrecke Richtung Gummersbach nicht überbaut worden! Heute freuen sich alle in Marienheide, dass sie wieder mit dem Zug nach Köln fahren können, die Strecke nach Meinerzhagen geht 2013 wieder in Betrieb. Damals nannten manche uns deswegen grüne Spinner - wie sich die Zeiten ändern!

Aber die Zeit bringt auch Veränderungen im Leben der Menschen. Nach 10 Jahren im Rat traten wir 1999 nicht wieder zur Gemeinderatswahl an. Wegen vielfacher beruflicher und familiärer Belastung  waren einfach nicht genügend GRÜNE Mitglieder bereit und in der Lage, die arbeits- und zeitintensive Ratsarbeit auf sich zu nehmen. Wir wissen, dass mit dem Votum der Wähler auch eine große Verantwortung verbunden ist, und diese Verantwortung konnten wir in den letzten 13 Jahren nicht übernehmen. Doch in vielen Gesprächen in dieser Zeit wurde deutlich, dass das Fehlen einer starken GRÜNEN Stimme von Vielen durchaus als Verlust für die Marienheider Kommunalpolitik empfunden wird. Wir sind deshalb besonders froh, neue engagierte Menschen in unseren Reihen begrüßen zu können, die GRÜNER Politik in Marienheide wieder neuen Schwung verleihen wollen. Die Situation der Gemeinde ist nicht gerade leichter geworden seit den 90er Jahren. Aber es sind auch neue Optionen aufgetaucht. Alte Strukturen sind nicht mehr so unverrückbar, wie sie einst schienen. Parteiblöcke haben sich teilweise aufgelöst, starke und glaubwürdige Persönlichkeiten sind aus dem Rat ausgeschieden. In den letzten Jahren haben die miserable Gemeindefinanzierung, aber auch manche unschöne Auseinandersetzung zu einem deutlichen Vertrauens-Verlust in die Gestaltungsmöglichkeiten der kommunalen Selbstverwaltung geführt. Es ist deswegen unser Ziel, wieder stärker zu einer gemeinwohlorientierten Kommunalpolitik zurück zu finden und zu einem Konsens der Vernünftigen beizutragen. Wir haben uns deshalb entschlossen, zur Kommunalwahl 2014 wieder für den Gemeinderat zu kandidieren! Wir wollen das alte Motto „Global denken- lokal handeln“ mit neuen Inhalten füllen. Beteiligen Sie sich!

Wie es anfing...

 

1994 kandidierten wir zum ersten Mal für den Gemeinderat in Marienheide. Mit viel Enthusiasmus wurde der Wahlkampf geführt. Der jungen Partei "Die Grünen" begegneten viele Wähler damals mit Vorbehalten, aber wir erhielten auch viel Sympathie. Schlussendlich gewannen wir 2 Sitze im damals noch deutlich größeren Rat- und wir legten mit Schwung los. In unserem ersten Antrag forderten wir damals, bei den Rats- und Ausschusssitzungen die Einweg-Kaffeemilchdöschen durch Milchkännchen zu ersetzen. Er wurde von allen belächelt, aber angenommen! An die Forderung nach einem Rauchverbot in den Sitzungen wagten wir uns damals noch nicht heran...

 

 

            Die Grünen - Ortsverband 1994

Historisches Foto: der Grüne Ortsverband in Marienheide mit Freunden und Sympathisanten 1994

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